Darum gibt es jetzt asiatische Quallen im Bodensee

Bodensee - Asiatische Süßwasserquallen besiedeln den See im Süden Deutschlands.

Aufgrund der steigenden Wassertemperaturen finden sich immer mehr Süßwasserquallen im Bodensee. (Symbolbild)
Aufgrund der steigenden Wassertemperaturen finden sich immer mehr Süßwasserquallen im Bodensee. (Symbolbild)  © DPA

Wer genau hinsieht, der kann die kleinen Tiere in den stillen Uferbereichen des Bodensees vielleicht entdecken. Kleine Süßwasserquallen, die aus Südostasien stammen und erstmals 1999 im Bodensee nachgewiesen wurden.

Die aktuellen Wetterbedingungen sorgen dafür, dass sich aus den winzigen Polypen, die normalerweise nur am Grund des Bodensees zu finden sind, die typische Medusenform entwickelt. Dies geschieht erst bei Wassertemperaturen oberhalb von 24 bis 25 Grad. In dieser Form kommen die Quallen dann an die Wasseroberfläche, um kleine Krebse zu fressen.

Für den Menschen sind diese rund zwei Zentimeter großen Nesseltiere allerdings ungefährlich. Wie die Tiere in den Bodensee kamen, ist nach Angaben von Wissenschaftlern unklar.

Es wird vermutet, dass sie durch Vögel verbreitet wurden.


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