Ehemann setzt seine Frau unter Drogen und sieht fasziniert zu, wie mehrere Männer sie vergewaltigen

Queensland (Australien) - Eine Frau aus dem australischen Queensland hat jetzt ihr Schweigen gebrochen und darüber berichtet, was ihr Ehemann ihr fast zehn Jahre lang angetan hat, berichtet aktuell die "Brisbane Times".

Die Frau packte über ihr schlimmes Schicksal aus (Symbolbild).
Die Frau packte über ihr schlimmes Schicksal aus (Symbolbild).  © Tero Vesalainen/123RF

Nach einem ersten Jahr Bilderbuch-Ehe, fand sich das Opfer, das nur Mary genannt werden möchte, plötzlich in einem Alptraum wieder. Die Australierin wachte eines Morgens auf und begriff, dass gerade in diesem Moment ein Mann dabei war, sie zu vergewaltigen.

Als Mary sich umblickte, sah sie ihren Gatten, der fasziniert zusah. Er hatte sie für den sexuellen Missbrauch zuvor heimlich unter Drogen gesetzt. Neben ihm standen sogar noch zwei weitere Männer.

Ein grausames Leben als Sex-Sklavin begann an jenem Tag für die Frau. Jetzt teilt sie ihre Geschichte in einem Buch mit dem Titel "Shattered to Shining", das von der Wohltätigkeitsorganisation "Broken To Brilliant" in Brisbane erstellt wurde.

Es ist das dritte einer von der Organisation veröffentlichten Reihe, die Opfern dabei helfen soll, ein neues Kapitel in ihrem Leben zu beginnen.

"Shattered to Shining" erzählt die Geschichte von neun Frauen und einem Mann, die Missbrauch erfahren haben, einschließlich physischer, emotionaler, psychologischer, sexueller und finanzieller Kontrolle.

"Er wurde zufriedener, wenn er beobachtete, wie Männer mich vergewaltigten"

Fast zehn Jahre ließ Mary alles über sich ergehen (Symbolbild).
Fast zehn Jahre ließ Mary alles über sich ergehen (Symbolbild).  ©  Stefan Ember/ 123RF

Jedes Kapitel beschreibt die Erfahrungen eines anderen Opfers und der letzte Abschnitt enthält eine Zusammenfassung der Strategien und Informationen für diejenigen, die Hilfe benötigen.

Neun Monate arbeitete Mary mit der Wohltätigkeitsorganisation zusammen und arbeitete in dieser Zeit die letzten zehn schrecklichen Jahre ihres Lebens auf.

"Er wurde zufriedener, wenn er beobachtete, wie Männer mich vergewaltigten. Er fuhr mich in den frühen Morgenstunden mit dem Auto herum und fragte Männer, ob sie Sex mit mir wollten", berichtet Mary rückblickend. "Ich lebte in einer Krise... es war eine psychologische Falle, weil ich ihn liebte und immer wieder Gründe fand, ihm zu vergeben."

Nachdem sie gezwungen war, sich von Familie und Freunden zu isolieren und einen Sohn mit ihrem Peiniger bekam, fand Mary am Ende doch noch die Kraft, ihrer Schwester alles zu erzählen.

Die Frau schaffte es nach zehn Jahren der Qual doch noch, den Mann, der für sie mittlerweile ein Soziopath ist, zu verlassen. Doch viele verstehen nicht, warum sie sich solange quälen ließ. "Wenn die Leute mich fragen, 'warum bist du so lange geblieben?'" Dann kann ich ihnen jetzt sagen: "Lies mein Kapitel und finde es heraus", so Mary.

Ob die Leser die Frau dadurch wirklich verstehen werden, müssen sie nun selbst entscheiden.

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