"Eisenbahnräuber" im Lößnitzdackel ertappt

Radebeul - Wie im Wilden Westen hatte es sich ein junger Mann (35) in Radebeul wohl vorgestellt: Er wird verdächtigt, die Lößnitzgrundbahn in Plünderabsicht geentert zu haben.

Die Lößnitzgrundbahn wurden zum Polizei-Einsatzort.
Die Lößnitzgrundbahn wurden zum Polizei-Einsatzort.  © Kati Schmidt

Gegen 18.25 Uhr fuhr der Zug am Haltepunkt "Weißes Roß" ein, an Bord eine Reisegruppe mit 120 Gästen.

Den kurzen Halt nutzte der mutmaßliche Langfinger, stieg ins Dienstabteil ein.

Das hatte der Lokführer beobachtet und Alarm geschlagen.

Mit Hilfe des Leiters der Reisegruppe und einer Mitarbeiterin konnte er den Verdächtigen festsetzen und die Polizei herbeiordern.

Der Deutsche hat nun ein Verfahren wegen versuchten Diebstahls am Hals.

Für den Lößnitzdackel blieb das Abenteuer folgenlos: Da die Tür des Abteils nicht abgeschlossen war, entstand auch kein Aufbruchschaden.

Zum Klauen kam der Verdächtige auch nicht. Nur die Reisegruppe musste etwas Geduld aufbringen. Der "Überfall" führte zu 20 Minuten Verspätung.

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