Schimmel stürzt in Schacht: Feuerwehr muss Pablo retten

Radebeul - Da steckte "Pablo" aber gehörig in der Klemme: Der Schimmel hatte auf seiner Radebeuler Weide einen Schacht übersehen, stürzte durch ein kleines Loch in die Tiefe. Als die Feuerwehr anrückte, schaute nur noch der Kopf des Pferdes heraus. Doch wie kriegt man 400 Kilogramm wieder auf die Erde?

Geschafft! Nach rund zwei Stunden stand Pablo wieder auf der Erde.
Geschafft! Nach rund zwei Stunden stand Pablo wieder auf der Erde.  © FF Radebeul

15.36 Uhr rückte die Feuerwehr auf dem Gelände an der Elbe an: "Da waren zwei kleine Schachteingänge", sagt Einsatzleiter Dirk Liebscher (44) TAG24.

"Der Schimmel war da mit den Hinterläufen hereingerutscht, steckte dann ganz in dem Loch."

Die Pächterin des Grundstücks hatte bisher nichts von den Fallen gewusst, doch nun wurde es kompliziert: "Das Loch war vielleicht gerade einmal anderthalb Quadratmeter groß", so der Einsatzleiter.

"Außerdem mussten wir auch auf uns selbst aufpassen, denn keiner wusste, ob das Pferd nicht durchgeht, wenn es frei ist."

Nach einer Weile half "Pablo" dann selbst mit: "Er bäumte sich auf, kam mit den Vorderbeinen aus dem Loch heraus", so der Feuerwehrmann.

"Da konnten wir eine Rundschlinge unterschieben, auf der anderen Seite zogen wir diese wieder mit dem Einreißhaken hoch."

Die Schlinge mit dem Pferd kam dann an die Drehleiter und wurde herausgehoben. Ein Tierarzt gab wegen der Schürfwunden noch ein Antibiotikum. "Ihm geht es gut", so die Besitzerin. "Er hat jetzt noch ein bisschen Muskelkater, weil er dort so unangenehm stehen musste. In einer Woche ist er wieder fit."

Mit einem Apfel sollte Schimmel Pablo seine missliche Lage etwas zu versüßt werden.
Mit einem Apfel sollte Schimmel Pablo seine missliche Lage etwas zu versüßt werden.  © FF Radebeul

Titelfoto: FF Radebeul

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