Grüne fordern Radler-Autobahn durch Dresden

So könnte der Radhighway aussehen.
So könnte der Radhighway aussehen.

Dresden - Wegen gravierender Baumängel ließ die Stadt die Fußgängerbrücke über die Albertstraße sperren. Weil Passanten jetzt kaum noch heil über die Straße kommen, will der ADFC zwei Autospuren in Radwege verwandeln.

Die Grünen signalisieren Zustimmung.

Nils Larsen (30), Vorstand des Dresdner Radfahr-Clubs ADFC sagt: „Für Fußgänger ist es viel leichter, eine Straße mit nur zwei Autospuren zu queren.

Deswegen fordern wir die Umwidmung von Fahrspuren in der Albertstraße“.

Nicht ganz unwichtig für die Radel-Experten:

Für Radfahrer würde so ein echte „Radl-Autobahn“ entstehen - so wie sie die Stadt im Verkehrsentwicklungsplan ebenfalls fordert.

„Das Interesse ist groß. Bereits 2010 hat der ADFC Dresden 1650 Unterschriften für eine gute Fahrradverbindung zwischen Albertplatz und TU Dresden gesammelt."

Die Grünen unterstützen den Vorschlag. „Eine wichtige Forderung, die wir unterstützen und die uns bestätigt“, so Stadtrat Torsten Schulze (45).

ADFC-Vorstand Nils Larsen will die Probleme der Fußgänger und Fahrradfahren mittels eine Radautobahn lösen.
ADFC-Vorstand Nils Larsen will die Probleme der Fußgänger und Fahrradfahren mittels eine Radautobahn lösen.
Torsten Schultze (45) von den Grünen plädiert für die Idee des ADFC.
Torsten Schultze (45) von den Grünen plädiert für die Idee des ADFC.

Foto/Visualisierung: Steffen Füssel, Ove Landgraf, ADFC


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