Radrennen rund um Frankfurt zwingt Verkehr in die Knie

Frankfurt/Eschborn - Wegen des Radrennens am 1. Mai werden im Rhein-Main-Gebiet mehrere Straßenbahnen und Busse nicht fahren.

Beim Radklassiker am 1. Mai haben die Fahrräder in und um Frankfurt Vorfahrt (Fotomontage).
Beim Radklassiker am 1. Mai haben die Fahrräder in und um Frankfurt Vorfahrt (Fotomontage).  © DPA (Fotomontage)

Es sei empfehlenswert, U- und S-Bahnen zu nutzen, teilten der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) und die Nahverkehrsgesellschaft Traffiq gemeinsam mit.

Die S-Bahnen fahren demnach wie gewohnt. Bei den U-Bahnen gibt es bei den Linien U2, U3 und U8 Einschränkungen. Die Linie U9 wird am 1. Mai von 08.45 Uhr bis 11.15 Uhr komplett eingestellt.

Zahlreiche Bus- und Straßenbahnlinien fahren während des Radrennens nur eingeschränkt. Auf der Website Traffiq.de gibt eine Übersicht detailliert Auskunft, welche Linien in welchem Umfang betroffen sind.

Beim Radklassiker Eschborn-Frankfurt werden etwa 6000 Sportler auf ihren Rennrädern unterwegs sein. Gestartet wird in Eschborn, das Ziel ist die Alte Oper in Frankfurt.

Der Zieleinlauf der Profifahrer, die bei ihrem Rennen (Beginn 12 Uhr) gut 212 Kilometer zurücklegen, wird für den späten Nachmittag erwartet. Die deutschen Hoffnungen auf den ersten Sieg seit 2011 ruhen vor allem auf dem Vorjahreszweiten Rick Zabel.

Die Veranstalter erwarten Zehntausende Zuschauer zur 57. Auflage des Radrennens.

Update 17.21 Uhr: Trotz des "Radklassikers Eschborn-Frankfurt" ist der Verkehr in Frankfurt und Umgebung am Dienstag ohne größere Behinderungen geflossen. "Es läuft reibungslos", sagte ein Sprecher der Frankfurter Polizei. Zwar seien mehrere Straßen gesperrt, jedoch hätten sich die Verkehrsteilnehmer gut darauf eingestellt. Auch einige Straßenbahn- und Buslinien konnten nicht wie gewohnt fahren

Titelfoto: DPA (Fotomontage)


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