Radschnellstrecke kommt: Berliner müssen aber noch lange warten

Berlin - Die Berliner müssen sich in Sache Radschnellstrecke in Geduld üben. Bis zum Baubeginn müssen die Hauptstädter noch einige Jahre warten.

Radfahrer nehmen an der ADFC-Fahrrad-Sternfahrt teil.
Radfahrer nehmen an der ADFC-Fahrrad-Sternfahrt teil.  © DPA

Der Baustart für die erste von zehn Routen soll nach Senatsplänen voraussichtlich 2022 sein und am Teltowkanal entlang führen. Dann sollen Radfahrer auf den Strecken schneller und vor allem sicherer in der Stadt vorankommen.

Am Donnerstag will die Senatsverwaltung im Rathaus Schöneberg über die Planungen zu der ersten Route informieren - es ist der Auftakt von Infogesprächen, die auch zu den anderen Strecken folgen sollen. Das Projekt zur ersten Route ist noch in einem frühen Stadium, später soll es eine Bürgerbeteiligung dazu geben.

Den Radverkehr in Berlin attraktiver zu machen, ist ein wesentliches Ziel, das sich die seit 2016 regierende rot-rot-grüne Koalition gesteckt hat. Die Radschnellverbindungen sind auch im Mobilitätsgesetz (Paragraf 45) festgehalten. Demnach sollen diese Routen auf eigenständigen Wegen, in Fahrradstraßen oder vom motorisierten Verkehr getrennt in Straßen verlaufen.

Radfahrer leben in Berlin gefährlich. Allein im vergangen Jahr haben elf Radler bei Verkehrsunfällen ihr Leben verloren.

In Berlin ist es teilweise gefährlich mit dem Fahrrad zu fahren. (Symbolbild)
In Berlin ist es teilweise gefährlich mit dem Fahrrad zu fahren. (Symbolbild)  © DPA

Titelfoto: DPA

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