Deutsche Radsport-Hoffnung von Auto überfahren und getötet

Die deutsche Radsport-Hoffung Philip ist tot (Symbolbild).
Die deutsche Radsport-Hoffung Philip ist tot (Symbolbild).  © DPA

Köln - Philip galt als die große Hoffnung im deutschen Radsport. Bei einem tragischen Verkehrsunfall wurde der 17-Jährige jetzt überfahren und starb.

Die deutsche Radsport-Szene steht unter Schock: Am Dienstag kam es in Hürth zu einem tragischen Verkehrsunfall.

Bei dem Zusammenstoß mit einem PKW kam der aufstrebende Star Philip (17) ums Leben.

Wie der "Kölner Express" berichtet, sei der 17-Jährige mit einem Freund (18) auf dem Rad unterwegs gewesen. Ein Opel-Fahrer habe den Jugendlichen von hinten umgefahren. Er soll noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen erlegen sein.

Dem Bericht zufolge ist der Unfallverursacher ein Familienvater, der für die Arbeit spät dran war. Vor dem Unfall habe er bereits mehrere rote Ampeln überfahren.

Er und Philips Freund erlitten einen Schock. Auch der Artur Tabat, Präsident des Vereins Cölner Straßenfahrer (VCS), für den Philip fuhr, ist entsetzt.

"Es ist das Schlimmste, was ich in den letzten 40 Jahren im Verein erlebt habe. Wenn so ein junger Mensch sein Leben beim Radsport verliert, ist das so grausam. Die Nachwuchsfahrer sind ja oft bei mir im Büro, ich weiß gar nicht, wie ich das jetzt verarbeiten kann. Er wurde einfach von hinten mit hohem Tempo umgenietet“, so Tabat gegenüber dem Express.

Er galt als Hoffnungsträger der deutschen Rad-Szene. Bis zu einem Tod habe er für das nächste Rennen "Rund um Köln" trainiert. Sein großer Traum sei jedoch die Teilnahme an der Tour de France gewesen.

Titelfoto: DPA


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