Du glaubst nicht, welchen Job diese ekligen Beine jeden Tag verrichten müssen

Diese Beine müssen jeden Tag unsägliche Strapazen auf sich nehmen.
Diese Beine müssen jeden Tag unsägliche Strapazen auf sich nehmen.

Rhône-Alpes/Frankreich - Man sieht nichts außer Haut, Knochen und Venen. Die Haut ist glattrasiert, die Knie setzten sich in gebräunter Farbe ab, die Muskeln an Oberschenkeln und Waden sind ganz klar zu erkennen.

Normalerweise werden gut austrainierte Sportler um ihre muskulösen, sexy Körper beneidet, doch bei diesem Bild weiß man nicht, ob man Mitleid haben soll, sich Sorgen macht oder es einfach nur eklig findet.

Der polnische Radprofi Pawel Poljanski postete am späten Dienstagabend das Foto seiner Beine auf Instagram. Sie haben ihn bereits über 16 Etappen des härtesten Radrennens der Welt, der Tour de France, begleitet. Sie sind gezeichnet von den Strapazen, die der 27-Jährige seit über zwei Wochen auf sich nimmt.

Der Profi vom deutschen Team "Bora - Hansgrohe" hat sich seit dem Start in der Wertung um das Gelbe Trikot immerhin von Platz 159 auf Rang 75 vorgekämpft. "Nach 16 Etappen denke ich, dass meine Beine ein bisschen müde aussehen", schreibt der Pole neben den Post.

Darunter machen sich einige User sorgen: "Das sieht aber nicht gesund aus", schreibt einer. Ein andere sagt anerkennend: "Was zum Teufel!? Das ist eine Erinnerung, kein Job ist leicht."

Ein Mediziner erklärt das Phänomen: Bei normalen Menschen fließt fünf Liter Blut pro Minute durch unsere Beine. Bei einem Radsportler unter großer Belastung sind es bis zu 40 (!!!!). Kein Wunder also, wie die Beine von Pawel aussehen.

Zeit zum Ausruhen und Beine-Kurieren hat Pawel allerdings nicht, schon am Mittwoch steht die 17. Etappe von La More nach Serie-Chevalier an.

Im ausgeruhten Zustand sehen die Beine von Radprofi Pawel Poljanski ganz normal aus.
Im ausgeruhten Zustand sehen die Beine von Radprofi Pawel Poljanski ganz normal aus.

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