Rätsel um die Monster-Ratte gelöst

Die Londoner Riesen-Ratte sorgte am Freitag für Wirbel im Netz.
Die Londoner Riesen-Ratte sorgte am Freitag für Wirbel im Netz.

London - Unzählige Menschen rätselten am Freitag über die Riesen-Ratte - Wir haben die Lösung!

Rund elf Kilo schwer und über 1,20 Meter lang sollte sie sein: Die Monster-Ratte vom Londoner Spielplatz. Das behauptete zumindest Entdecker Tony Smith und berichtete sogar der Daily Mail von seinem Fund.

"Ich habe eine Katze und einen Jack Russell. Sie war größer als beide zusammen", erzählte der 46-Jährige stolz.

So richtig glauben wollte man ihm aber nicht. Auch zwei Reporter des "Guardian" wurden misstrauisch, gingen der Sache auf den Grund und siehe da, der Handwerker wollte die gesamte Netzgemeinde an der Nase herumführen.

Es handele sich um einen einfachen Trick, der auch in Kunst, Film und Architektur Anwendung findet. Durch die "erzwungene Perspektive" werden Objektive optisch größer geschummelt, indem man sie weiter vorn im Bild platziert.

Smith hielt die Ratte also offenbar nur näher an die Kamera, so wirkte diese, im Gegensatz zu ihm, riesig.

Der Wissenschaftler an der Londoner Universität UCL Oliver O'Brien postete sogar ein Foto, auf dem er die Ratte und ihren Entdecker ins Verhältnis setzte, um die optische Täuschung zu veranschaulichen.

Mittlerweile machen sich auch zahlreiche andere Nutzer über den Fake lustig und stellen die optische Täuschung mit Fischen, Plüschtieren und Kaffeebechern nach.

Wissenschaftler Oliver O'Brien zeigt in einem Foto das Verhältnis zwischen Ratte und Entdecker Tony Smith.
Wissenschaftler Oliver O'Brien zeigt in einem Foto das Verhältnis zwischen Ratte und Entdecker Tony Smith.
Auf Twitter machen sich User mittlerweile über die Monster-Ratte lustig.
Auf Twitter machen sich User mittlerweile über die Monster-Ratte lustig.
Sie posten Fotos und stellen die optische Täuschung nach.
Sie posten Fotos und stellen die optische Täuschung nach.
Selbst Plüschtiere müssen für das Experiment herhalten.
Selbst Plüschtiere müssen für das Experiment herhalten.

Fotos: Twitter.com


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