Derby-Held und Türsteher: Unions Gikiewicz erhält kurioses Angebot

Berlin - Es war die Szene nach dem brisanten Berliner Derby gegen Hertha BSC. Vermummte Union-Ultras hatten nach Spielende versucht den Platz zu stürmen. Mittendrin im Geschehen: Unions Nummer eins Rafal Gikiewicz.

Union-Keeper Rafal Gikiewicz stellt sich den vermummten Ultras entgegen.
Union-Keeper Rafal Gikiewicz stellt sich den vermummten Ultras entgegen.  © Britta Pedersen, Andreas Gora/dpa

Der Keeper stellte sich den Chaoten entschlossen entgegen, schickte die Fans wieder zurück in den Block. Das Medienecho war entsprechend groß.

Nun ist Gikiwiecz nach seinem beherzten Eingreifen auch in anderen Branchen gefragt. "Eine polnische Sicherheitsfirma hat mir einen Werbevertrag angeboten", sagte der Torhüter der polnischen Fußball-Nationalmannschaft im Interview der "Sport Bild" (Mittwoch).

Für Gikiewicz war das Einschreiten "mehr ein Impuls", der 32-Jährige ist von Derbys in seinem Heimatland ganz andere Sachen gewohnt. "Das ist deutlich schlimmer als in Deutschland. Das ist krank."

Ob der Pole das Angebot annimmt, blieb zunächst unklar. Eine spätere Karriere in diesem Bereich schließt er aber aus. Der Torhüter hat sich auf den Kauf von Wohnungen spezialisiert. "Damit möchte ich dafür sorgen, dass meine Kinder später keine finanziellen Schwierigkeiten bekommen", sagte der Familienvater.

Rafal Gikiewicz bedankt sich nach dem Spiel gegen Hertha BSC bei den Fans.
Rafal Gikiewicz bedankt sich nach dem Spiel gegen Hertha BSC bei den Fans.  © Andreas Gora/dpa

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