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"Rage 2" im Test: Die alte Leier knallt so schön!

Test zu "Rage 2" von Bethesda für PC, PS4 und XBox One

Mit Rage 2 veröffentlicht Bethesda seinen nächsten großen Shooter-Hit. Aber kann das Spiel auch umsetzen, was es verspricht?

Von Eric Mittmann

Stockholm - Mit "Rage 2" veröffentlichen Publisher Bethesda sowie die Entwickler Id Software ("Doom", "Quake") sowie die Avalanche Studios ("Just Cause") ihren nächsten großen Shooter-Hit. Alles scheint auf eine gelungene Symbiose der beiden Studios hinzudeuten. Aber kann "Rage 2" wirklich umsetzen, was es verspricht, und mit seinen großen Brüdern mithalten?

Bethesda hat am Dienstag "Rage 2" veröffentlicht.
Bethesda hat am Dienstag "Rage 2" veröffentlicht.

Seitdem ich das erste Mal "Quake 2" auf dem PC gespielt habe, bin ich ein Fan von id Software. Und spätestens seitdem ich mit "Doom 3" meinen ersten Horror-Höllen-Trip erlebt habe, warte ich gespannt auf Neuigkeiten aus dem Hause der First-Person-Shooter-Veteranen.

Als Bethesda dann auf der E3 2018 bekannt gaben, dass sowohl id Software als auch die "Just Cause"-Entwickler von Avalanche zusammen an "Rage 2" arbeiten, war das für mich neben dem Reveal von "The Last of Us 2" die wohl großartigste Meldung der gesamten Spielemesse. Ein Shooter, der das Gunplay von "Doom" mit den Sandbox-Elementen von "Just Cause" verbindet? Das kann ja nur gut werden, dachte ich.

Nun ist "Rage 2" endlich im Handel erhältlich, wir durften vorab einen Fuß in das virtuelle Ödland werfen und es bricht mir fast das Herz, Kritik an Bethesdas neuestem Shooter-Hit zu äußern. Denn auch wenn "Rage 2" ohne Frage liefert, was id Software und die Avalanche Studios versprochen haben, ist das Spiel leider nicht perfekt.

Kommen wir jedoch erst einmal zu den positiven Seiten der Post-Apokalypse: Die Action in "Rage 2" ist der Wahnsinn! Egal, ob zu Fuß oder am Steuer eines der zahlreichen Vehikel, die sich im Ödland finden: Drückt Protagonist/in Walker den Abzug, knallt es und das nicht zu wenig. Eure Schießprügel - von der Pistole über Schrotflinte und MG bis hin zur "BFG" aus "Doom" ist so ziemlich alles vertreten, was das Herz begehrt - und die Wummen fühlen sich dabei so wunderbar mächtig an, wie man es von id Software gewohnt ist.

Hinzu kommen unzählige Fähigkeiten und Spezialisierungen, mit denen sich das Arsenal aufwerten und erweitern lässt. Sowohl Walker als auch eure Waffen und Fahrzeuge verfügen über Fähigkeitenbäume, die zum Ausprobieren einladen. Die Entwickler von Avalanche haben hier ganze Arbeit geleistet und der Experimentierfreude fast keine Grenzen gesetzt.

Review zu "Rage 2": Ernsthaftigkeit hat im Ödland nichts zu suchen

Entwickelt von den Avalanche Studios unter Unterstützung von id Software dürft Ihr Euch auf ein irres Shooter-Feuerwerk mit allerhand coolen Fähigkeiten freuen.
Entwickelt von den Avalanche Studios unter Unterstützung von id Software dürft Ihr Euch auf ein irres Shooter-Feuerwerk mit allerhand coolen Fähigkeiten freuen.

Grafik und Sound tun dabei ihr Übriges. Zwar kommt die Musik von "Rage 2" nicht an den Soundtrack von "Doom" heran, doch auch an dieser Stelle gilt: Betätigt Ihr einmal den Abzug, ist das relativ egal. Eure Wumme übertönt ohnehin so ziemlich alles, was um Euch passiert. Die Grafik erscheint derweil solide, auch wenn sie zumindest auf der PS4 an so mancher Stelle etwas matschig wirkt und nicht den Detailgrad eines "Doom" oder "Wolfenstein: The New Collosus" (von Entwickler MachineGames, ebenfalls aus dem Hause Bethesda) erreicht. Dabei sei jedoch gesagt, dass es sich bei "Rage 2" um eine offene Welt handelt, die Ihr ohne Ladezeiten bereisen könnt. Die Grafik mit "Doom" zu vergleichen, in dem es hauptsächlich durch Schlauchlevels geht, ist also nur bedingt sinnvoll. Hier handelt es sich definitiv um Meckern auf hohem Niveau.

"Rage 2" ist in seinen besten Momenten ein irres Shooter-Feuerwerk, in dem Ihr Euch dank "Overdrive"-Funktion (ähnlich dem "Rage"-Modus aus "Doom") und aberwitziger Gadgets wieder einmal übermächtig fühlen und durch die Postapokalypse ballern könnt.

Die grundlegende Story passt sich dabei angenehm in das übrige Spiel ein. Natürlich hätte man hier etwas mehr Kreativität und Überraschungen erwarten können, aber seien wir mal ehrlich: Letztendlich ist jeder Moment, in dem man in "Rage 2" nicht ballert, ohnehin vergeudet, also warum noch groß labern? Eine Geschichte, die darauf aus ist, dass Ihr stärker werdet, um am Ende den großen Oberboss umzuhauen, passt doch perfekt zu diesem Spiel. Das 80er-Jahre-"Mad Max"-Feeling, der sarkastische Humor und die Pop-Kultur-Anleihen sind dabei das Tüpfelchen auf dem "i".

Man spürt dem Spiel in fast jeder Minute an, dass "Ernsthaftigkeit" und "Ruhe" nichts im Ödland zu suchen haben.

Kritik an "Rage 2": Hat man alles schon mal gesehen

Nicht nur zu Fuß, auch am Steuer zahlreicher Fahrzeuge lässt sich die Welt von "Rage 2" erkunden. Geballert wird natürlich auch dann.
Nicht nur zu Fuß, auch am Steuer zahlreicher Fahrzeuge lässt sich die Welt von "Rage 2" erkunden. Geballert wird natürlich auch dann.

Das kleine Wörtchen "fast" leitet letztendlich jedoch auch zu den Kritikpunkten an "Rage 2" über. Denn während sich "Doom" und "Wolfenstein" mit Geballer und mal mehr, mal weniger Story zufrieden geben, möchte "Rage 2" weit mehr sein. Da wäre beispielsweise die bereits erwähnte offene Welt, die Euch wunderschöne Gegenden erkunden lässt, in denen letztendlich jedoch die immer gleichen Missionen warten.

Ihr überfallt Convoys, die durch das Ödland ziehen, säubert Banditenlager und sucht nach Upgrades, um Euer Arsenal zu erweitern. Das kennt man so auch aus anderen Spielen und hat es mittlerweile oft genug gesehen. Wer sich dabei nicht auf das Experimentieren mit Waffen und Fähigkeiten einlassen kann, wird schnell Langeweile empfinden.

Die bereits erwähnten Fähigkeitsbäume bei diesem Einlassen zunächst etwas überfordernd wirken. Ohnehin verfügt "Rage 2" über weit mehr Rollenspiel-Elemente, als man es zunächst erwartet haben mag. Gleichzeitig sollte jedoch gesagt sein, dass das Leveling keineswegs die Tiefe eines "Fallout" oder "The Witcher" erreicht und man nach einer kurzen Gewöhnungsphase das angenehme Maß bereits zu schätzen lernt. "Rage 2" mag Fähigkeitenbäume haben, der Spiel- und Experimentierfreude stehen diese jedoch keineswegs im Weg.

Darüber hinaus ergibt sich durch die Rollenspiel-Elemente einer der wohl charmantesten Pluspunkte an "Rage 2". Denn während die Missionen generisch erscheinen mögen, ist es die Art und Weise, wie Ihr zu diesen gelangt keineswegs. Ihr sprecht mit Figuren in den verschiedenen Städten im Ödland, trefft auf Banditenlager oder Gegnergruppen am Wegesrand oder findet beispielsweise Datapods, die Euch zu neuen Zielen leiten. Die Entwickler setzen dabei stark auf Environmental Storytelling. Auch das mag man bereits gesehen haben. Es lässt das Ödland jedoch um einiges natürlicher erscheinen. Und auch an dieser Stelle gilt: Der Humor kommt definitiv nicht zu kurz.

Fazit:

Mit "Rage 2" liefern Bethesda, die Avalanche Studios und Id Software ein irrwitziges Shooter-Feuerwerk, das in seinen besten Momenten durchaus an die großen Brüder "Doom" und "Just Cause" herankommt und sich dabei glücklicherweise ebensowenig ernst nimmt. Den Rollenspiel-Elementen, der Story und dem Leveldesign mag es an Kreativität mangeln. Der Spielfreude schadet dies jedoch keineswegs und wer sich auf das Experiment aus genialem Gunplay und coolen Fähigkeiten einlassen kann, wird mit "Rage 2" definitiv seinen Spaß haben.

Facts:

  • Spiel: "The Division 2"
  • Publisher: Bethesda
  • Genre: First-Person-Shooter
  • Erschienen am: 14. Mai 2019
  • Plattformen: PC, PS4, XBoxOne
  • Preis: Etwa 55 bis 80 Euro (Amazon)
Die Welt von "Rage 2" ist abwechslungsreicher gestaltet, als die des Vorgängers. Gleichzeitig greift das Spiel auf zahlreiche Elemente zurück, die man so schon zuvor gesehen hat.
Die Welt von "Rage 2" ist abwechslungsreicher gestaltet, als die des Vorgängers. Gleichzeitig greift das Spiel auf zahlreiche Elemente zurück, die man so schon zuvor gesehen hat.
Der Spielfreude schadet dies jedoch keineswegs. Im Gegenteil: "Rage 2" ist in seinen besten Momenten ebenso unterhaltend wie seine großen Brüder "Doom" und "Just Cause".
Der Spielfreude schadet dies jedoch keineswegs. Im Gegenteil: "Rage 2" ist in seinen besten Momenten ebenso unterhaltend wie seine großen Brüder "Doom" und "Just Cause".

Fotos: Bethesda

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