Er wollte seine Mutter nicht gehen lassen: 20-jähriger schlägt Polizisten

Berlin - Während eines Einsatzes am Mittwochabend griff ein Mann in Rahnsdorf (Treptow-Köpenick) einen Polizeibeamten an.

Die Polizei sollte der Frau Geleitschutz geben. (Symbolbild)
Die Polizei sollte der Frau Geleitschutz geben. (Symbolbild)

Die Polizei war dorthin gerufen worden, um eine 50-Jährige zu schützen. Sie hatte sich nach einem Streit mit ihrem Lebensgefährten bei der Polizei gemeldet, da sie eine Eskalation fürchtete und ihre Wohnung in Ruhe verlassen wollte.

Gerade, als sie das Grundstück gemeinsam mit ihrem Hund und den Polizisten verlassen wollte, geriet die Situation aber doch noch außer Kontrolle.

Zwar nicht der Lebensgefährte, dafür aber der Sohn der 50-Jährigen, stellte sich vor das Gartentor – direkt vor seine eigene Mutter!

Der Polizeibeamte forderte den 20-jährigen Sohn daraufhin auf, den Weg freizumachen. Als das nicht fruchtete, packte der Polizist den Wegelagerer am Oberarm, um ihn wegzuziehen.

Das ließ die Situation anscheinend eskalieren: Der junge Mann wand sich aus dem Griff des Polizisten und schlug daraufhin auf den Polizeikommissar ein!

Doch der Polizist erlangte schnell wieder die Oberhand in dem Gerangel und fixierte den aufgebrachten Sohn am Boden. Der 20-Jährige soll währenddessen wiederholt Beleidigungen gegen den Polizisten vorgebracht haben. Beide verletzten sich bei dem Kampf leicht.

Nach Aufnahme der Personalien wurde der Sohn wieder an Ort und Stelle entlassen, der Polizist konnte trotz Verletzung seinen Dienst fortsetzen.

Der angegriffene Polizist konnte seinen Dienst trotz leichter Verletzungen fortsetzen. (Symbolbild)
Der angegriffene Polizist konnte seinen Dienst trotz leichter Verletzungen fortsetzen. (Symbolbild)  © 123RF

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