Rallye der Rostlauben in Dresden gestartet

Die VW-Rostlaube
aus
Österreich wird
scheinbar nur
noch von der
Farbe und den
zahlreichen Aufklebern
zusammengehalten.
Die VW-Rostlaube aus Österreich wird scheinbar nur noch von der Farbe und den zahlreichen Aufklebern zusammengehalten.  © Holm Helis

Dresden - Sie sind alle mindestens 15 Jahre alt und keine 500 Euro mehr wert - kurz: Schrottautos.

250 abgewrackte Autos starteten am Montag zum ersten „Carbage Run Deutschland“ in der Dresdner Messe.

In einer fünftägigen Rallye wollen die alten Rostlauben sieben Länder durchqueren. Ihr Ziel am 11. August: Slowenien.

Über 2000 Kilometer müssen die alten Karren durchhalten - dafür sorgen rund 700 Team-Mitglieder. Die Tour führt über Tschechien, Polen, die Slowakei, Ungarn, Kroatien nach Slowenien. Dabei geht es nicht um Schnelligkeit.

Die Teams müssen täglich verrückte Aufgaben lösen - dafür gibt’s Punkte. Wer die meisten hat, gewinnt.

Der erste Carbage Run startete 2009 in den Niederlanden. Dort ist das Rennen längst Kult. Die 550 Startplätze werden wegen der enormen Bewerberzahl ausgelost. „Wir freuen uns, nun endlich ein Rennen in Deutschland zu starten“, sagt Run-Initiator Bram Eigenraam.

„Dresden ist für uns der optimale Ausgangspunkt für einen Roadtrip durch Südosteuropa.“

Aus dem
Sauerland
gehen Gerhard
Schweizer (40,
r.) und Michael
Bockel (28)
mit einem Ford
Granada
Bj. 1982 an
den Start.
Aus dem Sauerland gehen Gerhard Schweizer (40, r.) und Michael Bockel (28) mit einem Ford Granada Bj. 1982 an den Start.  © Holm Helis




Holger Schute (37, v.l.), Frank Ullrich (46) und Kai Breumer (47) schraubten 
über ein Jahr an ihrem alten Mercedes-Bus, damit sie am Rennen teilnehmen 
können.
Holger Schute (37, v.l.), Frank Ullrich (46) und Kai Breumer (47) schraubten über ein Jahr an ihrem alten Mercedes-Bus, damit sie am Rennen teilnehmen können.  © Holm Helis
Mit Hunderten Kronkorken ist das Uraltfahrzeug mit der Startnummer 32 
beklebt.
Mit Hunderten Kronkorken ist das Uraltfahrzeug mit der Startnummer 32 beklebt.  © Holm Helis

Titelfoto: Holm Helis


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