Vater ermordet Tochter, weil sie einen Muslim datet

Henriette K. (17) starb, weil sie einen Muslim datete.
Henriette K. (17) starb, weil sie einen Muslim datete.

Ramla - Am 13. Juni wurde Henriette K. (17) in der Wohnung ihrer Familie tot aufgefunden. Der Liebe und der Religion wegen wurde sie umgebracht - vom eigenen Vater.

Die 17-Jährige hatte sich in einen Muslim verguckt und mit dem Mann, der kurz vor der Entlassung aus dem Gefängnis stand, eine Romanze begonnen. Das passte ihren christlichen Familienmitgliedern ganz und gar nicht.

Weil die Teenagerin zudem plante, zum Islam zu konvertieren, sah sie sich dem Zorn ihrer Verwandten ausgesetzt und flüchtete deshalb bereits einige Wochen, bevor sie starb, aus dem Elternhaus.

Der Ernst der Lage war ihr durchaus bewusst: "Du wirst es nicht glauben, was sie (meine Familie) mit mir machen möchten. Sie haben jemanden losgeschickt, um mich zu töten", schrieb sie einem Freund, dass sie sich schweren Drohungen ausgesetzt sah.

Die Jugendliche versuchte sich darum, bei der Mutter ihres Freundes zu verstecken, wurde jedoch sogar dort von ihrer Familie ausfindig gemacht.

In der Nacht vor ihrem Tod soll der Daily Mail zufolge ihr Vater zu ihrer Mutter gesagt haben: "Vergiss das Kind, lass uns sie in die Hölle schicken!"

Dieser fand die Tatsache, dass seine im christlichen Glauben erzogene Tochter einen Muslim datet geradezu beschämend, fühlte die Familienehre beschmutzt.

Mit mehren Messerstichen soll der 58-Jährige das Mädchen hingerichtet haben. Der mutmaßliche Mörder steht in Israel vor Gericht, bestreitet die Tat bisher.


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