Rammstein präsentiert Vorband für EU-Tour 2020: Die Fans gehen auf die Barrikaden

Berlin – Diese Rechnung haben Rammstein ohne ihre Fans gemacht! Deutschlands musikalischer Exportschlager um Frontmann Till Lindemann (56) geht 2020 wieder auf Europa-Tour. Am Donnerstag stellten die Brachial-Rocker ihren Support vor. Doch nicht bei allen stieß die Auswahl der Vorband auf Gegenliebe.

Die Rammstein-Mitglieder Paul Landers (l.-r.), Till Lindemann und Richard Kruspe treten im Olympiastadion auf. (Archivbild)
Die Rammstein-Mitglieder Paul Landers (l.-r.), Till Lindemann und Richard Kruspe treten im Olympiastadion auf. (Archivbild)  © Christoph Soeder/dpa -

"Wir freuen uns sehr, heute bestätigen zu können, dass das Duo Jatekok auch beim zweiten Teil der europäischen Stadion-Tour von Rammstein als Special Guest dabei sein wird", teilte die Band auf ihrer Facebook-Seite mit.

Die gefeierten französischen Pianistinnen Naïri Badal und Adélaïde Panaget, die seit 2007 als Duo filigran ihre Konzertflügel bearbeiten, eröffneten schon bei der vergangenen EU-Tour für die Berliner. Bei allen 30 Konzerten gaben sie Rammsteins Album "Klavier" zum Besten – und zwar "vierhändig auf zwei Pianos", wie Rammstein auf ihrer offiziellen Webseite schrieben. Auch 2019 und 2017 wurden sie als "special guest" vorgestellt.

Eine ungewöhnliche Wahl, die viele Fans bereits beim letzten Mal irritierte. Von "special guest" kann keine Rede mehr sein, urteilten einige. Am Donnerstag begann der Kommentarbereich bei Facebook unter Rammsteins Ankündigung folglich abermals zu glühen. "Bei den Ticketpreisen würde ich eine bessere Vorband erwarten", monierte ein User. Und ein anderer schrieb: "Und ich hatte gehofft, das es nur ein unglücklicher Ausrutscher in diesem Jahr war." Wieder ein anderer erinnerte sich: "Beim letzten Mal dachte ich, dass eine CD läuft."

"Langweilig, langweilig, langweilig", skandierte ein vierter User und stieß damit bei Rammstein sicher auf taube Ohren – und die haben wohl nichts mit den lauten Klängen der Neuen Deutschen Härte zu tun ...

Titelfoto: Christoph Soeder/dpa -

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