Irrfahrt Richtung Himmel? Verrückt, wo ein Paketbote mit Geschenken gelandet ist

Ramsau bei Berchtesgaden - Statt bei den eigentlichen Kunden im Tal sind in den oberbayerischen Alpen einige Weihnachtsgeschenke zeitweise auf mehr als 1400 Höhenmetern steckengeblieben.

Die Flut an Geschenken kennt auch in diesem Jahr keine Grenzen. (Symbolbild)
Die Flut an Geschenken kennt auch in diesem Jahr keine Grenzen. (Symbolbild)  © DPA

Ein 46 Jahre alter Paketbote verpasste in der Nähe von Ramsau bei Berchtesgaden im Landkreis Berchtesgadener Land seine Zieladressen im Tal und verirrte sich auf eine völlig schneebedeckte Forststraße in Richtung des Kleinen Watzmannes.

Dabei schaffte er es mit seinem Transporter fast bis zum Fuß des Berges auf mehr als 1400 Metern Höhe, wie die Polizei mitteilte.

Bei seiner Irrfahrt kam der Fahrer auf einem steilen Stück jedoch ins Rutschen und wurde nur von einem Schneehaufen am Wegesrand vor einem Absturz in den Wald bewahrt.

"Völlig verzweifelt und hilflos", so die Beamten, ließ der 46-Jährige am Dienstag den Lieferwagen einfach am Berg stehen und ging zu Fuß ins Tal zurück.

Dort angekommen, nahm ihn eine Streife auf. Ob dem Fahrer bei seiner Fahrt in Bayern möglicherweise das Navi einen Streich spielte, ließ die Polizei offen.

Ein Paketbote ist in Bayern nach einer Irrfahrt in den Alpen steckengeblieben. (Symbolbild)
Ein Paketbote ist in Bayern nach einer Irrfahrt in den Alpen steckengeblieben. (Symbolbild)  © DPA

Titelfoto: DPA

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