Verzweifelter Mann verschluckt Vorhängeschloss: Es bleibt im Hals stecken!

Ranchi - In Indien musste ein psychisch kranker Mann notoperiert werden, nachdem er ein Vorhängeschloss geschluckt hatte und es in seinem Hals stecken blieb. Doch dahinter steckt ein trauriges Schicksal!

Dem Mann wurde in einer mehrstündigen Operation das Vorhängeschloss entfernt. (Symbolbild)
Dem Mann wurde in einer mehrstündigen Operation das Vorhängeschloss entfernt. (Symbolbild)  © 123rf.com/Asawin Klabma/ensup

Wie "Daily Mail" berichtet, wurde Jitendra Jumar jahrelang von seiner Familie im Haus angekettet, um ihn von der Gesellschaft zu isolieren und damit er nicht fliehen konnte. Doch ein Drama wurde damit nicht verhindert!

In seiner Not und um seinem traurigen Schicksal zu entkommen, verschluckte der 22-Jährige das sechs Zentimeter lange Vorhängeschloss in einem unbeobachteten Moment. Tragischerweise blieb es in seiner Kehle stecken.

Weil er kaum noch atmen konnte und zu ersticken drohte, brachte seine Familie ihn schließlich in ein Krankenhaus in der Stadt Ranchi.

Doch dort konnten die Ärzte den Gegenstand zunächst nicht entfernen. Also entschlossen sie sich zu einer riskanten Not-OP, die kompliziert war und am Ende ganze vier Stunden dauerte - und dem Mann das Leben rettete!

Dr. Pradeep Jumar Singh, Leiter der HNO-Abteilung am Krankenhaus des Rajendra Institute of Medical Sciences (RIMS) in Indien, sagte: "Der Patient wurde gegen 12.30 Uhr in unser Krankenhaus gebracht und schnappte nach Luft. Wir machten sofort Röntgenaufnahmen, um die genaue Stelle zu lokalisieren, an der das Schloss stecken blieb."

Offener Eingriff am Patienten

Sie entdeckten den Fremdkörper in Jitendras Speiseröhre, wo er fest eingeklemmt war. Den Medizinern blieb nichts anderes übrig, als das Schloss in einem offenen Eingriff zu entfernen. Dabei vollbrachten sie ein kleines Wunder! Alles verlief gut und der Patient erholt sich weiter.

In Indien hat der Vorfall für Aufsehen gesorgt. Viele Menschen sind über die Familie entsetzt. Leider ist nicht bekannt, ob sie sich deshalb noch wegen Freiheitsberaubung vor Gericht verantworten muss.

Titelfoto: 123rf.com/Asawin Klabma/ensup

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