Randalierer versetzt Wohnhaus mit Hass-Parolen in Angst

Die Mieter verließen aus Angst nicht ihre Wohnungen und warteten bis zum Eintreffen der Polizei. (Symbolbild)
Die Mieter verließen aus Angst nicht ihre Wohnungen und warteten bis zum Eintreffen der Polizei. (Symbolbild)  © dpa (Symbolbild)

Berlin - Am Samstagmittag hat ein Mann im Hinterhof eines Mehrfamilienhauses in Moabit lautstark randaliert und antisemtische und homophobe Parolen geschrien.

Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, meldete ein Zeuge gegen 13.30 Uhr den Mann, der im Hinterhof des Wohnhauses in der Lehrter Straße zunächst mit zwei Eisenstangen randalierte und anschließend im Treppenhaus Beleidigungen schrie.

Wie der Zeuge den Polizisten vor Ort mitteilte, ist einer der Mieter jüdischen Glaubens und hat in seinem Fenster eine israelische Fahne zu hängen.

Die Beamten nahmen den Randalierer fest und leiteten ein entsprechendes Strafermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Volksverhetzung ein.

Der Staatsschutz hat hierfür die weiteren Ermittlungen übernommen.

Titelfoto: dpa (Symbolbild)


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