Randalierender Mieter löst Chemiealarm in Altstadt aus

Feuerwehren aus Bad Pelzig, Dippmannsdorf, Wiesenburg sowie Niemegk und Dahnsdorf waren im Einsatz. (Symbolbild)
Feuerwehren aus Bad Pelzig, Dippmannsdorf, Wiesenburg sowie Niemegk und Dahnsdorf waren im Einsatz. (Symbolbild)  © dpa (Symbolbild)

Treuenbrietzen - Am Donnerstagabend führte ein eskalierter Streit in einem Mehrfamilienhaus in der Altstadt von Treuenbrietzen (Brandenburg) zu einem Chemiealarm.

Gegen 21.30 Uhr wurden Beamte in die Grünstraße gerufen, weil im Dachgeschoss eines privaten Mietshauses ein Streit zwischen einem Mieter und seiner Mutter entbrannt und schließlich eskaliert war.

Der 22-jährige Mann zerstörte die komplette Wohnung und kippte in seinem Wutrausch sämtliche Haushaltschemikalien und Putzmittel zusammen. Es entstand ein beißender Geruch, den die Polizisten wahrnahmen. Daraufhin alarmierten sie gegen 22.00 Uhr die Feuerwehr, die mit Spezialisten des Gefahrenstoffzuges anrückten.

Sie untersuchten das undefinierbare Gemisch, um sicherzustellen, das sich keine gefährlichen Dämpfe oder Säuren gebildet haben. "Die Untersuchung erfolgte mit Indikatorpapieren, Gasmessgerät sowie einer Wärmebildkamera", erklärt Einsatzleiter Olaf Fetz von der Feuerwehr Treuenbrietzen der Märkischen Allgemeinen.

Gegen 23.00 Uhr konnte Entwarnung gegeben werden. Die Einsatzkräfte brachten den offenbar psychisch kranken Mann in eine Fachklinik. Eine Stunde später konnte dann der Einsatz von rund 70 Feuerwehrleuten beendet werden und die Sperrungen in der Grünstraße, der Bäckerstraße sowie der Neuen Marktstraße aufgehoben werden.

Laut MAZ-Informationen kam es bereits in der Vergangenheit zu diversen Probleme mit dem Mieter, die das Einschreiten von Polizei und Feuerwehr zur Folge hatten.

Titelfoto: dpa (Symbolbild)


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