Rangnick: "Wir sind extrem enttäuscht!"

Trainer Ralf Rangnick ist frustriert über das Ergebnis.
Trainer Ralf Rangnick ist frustriert über das Ergebnis.

Von Maria Köhler

Leipzig - Von wegen Überflieger! Nach dem dritten Remis in Folge tritt Zweitligist RB Leipzig weiterhin auf der Stelle. Bei dem Aufstiegskandidaten sind Anspruch und Wirklichkeit ein verschiedenes Paar Schuhe.

Statt beim Kellerkind TSV 1860 München einen souveränen Sieg einzufahren, reichte es nur zu einem 2:2. Dass auch im dritten Anlauf kein Dreier heraussprang, macht selbst RB-Stürmer Davie Selke fassungslos: „Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Das sind auf jeden Fall Punkte, die wir verschenken.“

Ähnlich sieht es Trainer Ralf Rangnick, der momentan eine Bilanz von 1,6 Punkten je Spiel aufweist: „Wir sind extrem enttäuscht und frustriert über das Ergebnis. Wenn man zweimal in Führung geht und mehr investiert, kann man am Ende mit diesem Unentschieden nicht zufrieden sein.“

Zwar war die Millionen-Truppe aus Leipzig den „Löwen“ spielerisch und technisch überlegen, bei der Chancenverwertung drückte aber der Schuh. Das hat selbst Selke, der das zwischenzeitliche 2:1 erzielte satt: „Wir sind die bessere Mannschaft. Das wird überall geschrieben. Aber davon können wir uns auch nichts kaufen.“

Langsam kratzen die Teilerfolge wohl am Selbstbewusstsein. Aber schon vor der Partie beim TSV hatte Rangnick eine aufbauende Geschichte aus der Saison 2007/08 parat: „Wir waren mit Hoffenheim Vorletzter und sind am Ende trotzdem noch Zweiter geworden.“

Nachdem die TSG nach dem vierten Spieltag Rang 17 belegt hatte, stieg sie doch noch auf.

RB-Leipzig-Spieler Yussuf Poulsen ist enttäuscht: Es wurde doch ein 2:2.
RB-Leipzig-Spieler Yussuf Poulsen ist enttäuscht: Es wurde doch ein 2:2.

Fotos: Picture Point/Roger Petzsche


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