Polizei hält Raser an und ruft umgehend einen Krankenwagen

Großfurra - Der Polizei war ein Autofahrer aufgefallen, der deutlich zu schnell unterwegs war. Erst mehrere Kilometer später konnten sie den vermeintlichen Raser stoppen, doch er hatte seine Gründe für die rasante Tour.

Über mehrere Kilometer verfolgten die Polizisten den Raser. (Symbolbild)
Über mehrere Kilometer verfolgten die Polizisten den Raser. (Symbolbild)  © 123RF

Wegen seiner rasanten und zu schnellen Fahrweise entschlossen sich die Polizisten, den Audifahrer zu kontrollieren. Allerdings reagierte dieser nicht auf die Beamten und hielt nicht an. Stattdessen fuhr er immer weiter durch mehrere Ortschaften.

"Da der Pkw weiter rasant und wesentlich zu schnell nun Sondershausen in Richtung Nordhausen verließ, konnte dieser erst in der Ortslage Großfurra gestoppt werden", so ein Sprecher der Polizei, der die Situation wie folgt, weiter erklärte:

"Schnell wurde den Beamten klar, dass mit dem Fahrzeugführer etwas nicht stimmte. Dieser gab an, sich aufgrund einer bekannten Erkrankung dringend ein Medikament spritzen zu müssen." Doch da jeder natürlich eine "Ausrede" erfinden könnte, mussten die Beamten zunächst prüfen, ob der Mann auch die Wahrheit gegenüber den Beamten sprach.

Anschließende Drogen- und Alkoholtests fielen negativ aus, was die Aussagen des 28-jährigen jedoch glaubhaft machten. Da die Polizisten eine weitere rasante Fahrt jedoch nicht zulassen konnten, informierten sie einen Rettungswagen, welcher umgehend den Mann in ein Krankenhaus brachte.

"Durch die Polizei wurde abschließend ein Ermittlungsverfahren zur Aufklärung möglicher durch den Fahrzeugführer begangenen Verkehrsdelikte eröffnet."

Ein herbeigerufener Krankenwagen brachte den Mann sicher in ein Krankenhaus. (Symbolbild)
Ein herbeigerufener Krankenwagen brachte den Mann sicher in ein Krankenhaus. (Symbolbild)  © 123RF

Titelfoto: 123RF

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