Kellner kann nicht fassen, was ihm ein Gast auf den Bon geschrieben hat

Odessa (Texas) - Khalil Cavil (20) war sprachlos. Als er am Samstagabend die Rechnung seines Kunden ansah, entdeckte er auf der oberen Seite eine Notiz: "Wir geben Terroristen kein Trinkgeld".

"Wir geben Terroristen kein Trinkgeld", stand auf dem Bon.
"Wir geben Terroristen kein Trinkgeld", stand auf dem Bon.  © Facebook/Screenshot/Khalil Cavil

Der Kunde hatte im "Saltgrass Steak House" im texanischen Odessa den Namen des Kellners eingekreist und eine Null im Trinkgeldfeld für eine Rechnung von insgesamt 108,73 Dollar (93,70 Euro) hinterlassen.

"In dem Moment wusste ich nicht, was ich denken sollte und was ich sagen sollte, mir war schlecht", schrieb Cavil auf seiner Facebook-Seite und postete dort ein Foto des Kassenzettels. "Ich teile das, weil ich möchte, dass die Menschen verstehen, dass dieser Rassismus und dieser Hass immer noch existieren."

Terry Turney, COO vom "Saltgrass Steak House", teilte "USA TODAY" in einer Erklärung mit, dass der Kunde Hausverbot in dem Restaurant erhalten habe. "Wir stehen bereit und unterstützen unseren Mitarbeiter", sagte Turney. "Rassismus jeder Form ist inakzeptabel."

Bisher wurde das Posting des Kellners über 21.000 Mal angeklickt und fast 17.000 Mal geteilt. Cavil sagte, seit der Post viral geworden ist, hat er eine Vielzahl von ermutigenden und liebevollen Nachrichten erhalten.

Der 20-Jährige, der gar keine Wurzeln im Nahen Osten hat, hofft, dass er die Welt zu einem besseren verändern kann.

Update 25.7.2018, 09.35 Uhr

Mittlerweile hat Khalil Cavil (20) zugegeben, dass er sich einen dreisten Scherz erlaubt hat! Die Notiz stammte nicht vom Gast, sondern von Cavil selbst, berichtet die "SUN". "Ich habe keine Erklärung. Ich habe einen Fehler gemacht. Es gibt keine Entschuldigung für das, was ich getan habe", sagt der Kellner jetzt.


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