Rassismus-Skandal: Kölner erhält Absage wegen seiner Hautfarbe

Köln - Der Kölner Landu João (27) ist entsetzt: Ein Shop-Manager der Modekette "JD Sports" sagte kurzerhand einen Termin zum Probearbeiten ab. Die Begründung des Chefs: Er wolle "keine Schwarzen" einstellen.

"Keine Schwarzen": Wegen seiner Hautfarbe wurde ein Kölner nicht zum Probearbeiten eingeladen. (Symbolbild)
"Keine Schwarzen": Wegen seiner Hautfarbe wurde ein Kölner nicht zum Probearbeiten eingeladen. (Symbolbild)  © 123RF/Aleksandr Davydov

Durch einen Freund habe Landu João das Jobangebot erhalten, sollte zum Probearbeiten kommen. Doch einen Tag vor dem vereinbarten Termin kam plötzlich eine Absage.

"Einfach nur sprachlos!", reagierte der Kölner bei Facebook, wo er den Vorfall öffentlich machte. Außerdem postete er einen Screenshot: Ein Gespräch zwischen Landu Joãos Bekanntem und dem Chef.

Darin stellt der Filialleiter mehrfach klar: Er wolle "keine Schwarzen" in seinem Shop arbeiten lassen. Dazu postete er auch noch einen Sticker von Adolf Hitler!

Nach einer Welle der Empörung in den Sozialen Medien reagierte auch das Unternehmen "JD Sports": Man sei "stolz darauf, ein multikultureller Arbeitgeber zu sein" und nehme die Vorwürfe sehr ernst.

Der Fall sei untersucht und der entsprechende Mitarbeiter entlassen worden.

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