Rassismus und Volksverhetzung: Berliner Staatsschutz ermittelt in mehreren Fällen

Berlin - Eine Frau wird in Berlin-Lichtenberg am U-Bahnhof Tierpark angegriffen und rassistisch beleidigt. Nicht der einzige Fall in dem der Staatsschutz seit Sonntagabend ermittelt.

Ein Polizei bei einem Einsatz in der Berliner U-Bahn. (Symbolbild)
Ein Polizei bei einem Einsatz in der Berliner U-Bahn. (Symbolbild)  © dpa (Symbolbild)

Zunächst wurde eine 32-jährige Frau von einem Unbekannten beim Einsteigen in den Zug der U5 am Knöchel getreten, wie die Polizei am Montag mitteilte. Die Deutsch-Libanesin erlitt dabei eine leichte Verletzung am Sprunggelenk.

Knapp eine Stunde später - gegen 20.45 Uhr - kommt es in Berlin-Wedding zu einem weiteren Vorfall. Nach Polizeiangaben kam es im Zuge eines Nachbarschaftsstreits zu einer rassistischen Beleidigung.

Dabei hat ein 28-Jähriger in der Utrechter Straße seinen Nachbarn beobachtet, wie dieser Eier auf sein Firmenauto warf. Als der Serbe den 47-Jährigen ihn kurz darauf zur Rede stellte, beschimpfte ihn der deutsche Nachbar laut Polizei rassistisch. Der 28-Jährige ließ seinen Wagen reinigen. Eine halbe Stunde später war er jedoch wieder beschmutzt.

Den Polizisten berichtete der Mann, dass sein Auto in der Vergangenheit mehrfach besudelt worden sei.

Gegen 23 Uhr entdeckten dann auch noch Beamte in Berlin-Adlershof auf einer Straßenkreuzung, islamfeindliche Parolen. Wie die Polizei mitteilte, handelte es sich um zwei Sätze auf der Kreuzung Süßer Grund Ecke/Radickestraße.

Titelfoto: dpa (Symbolbild)


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