Rassisten schmeißen Türkin zu Boden und hetzen Kampfhund auf Begleiter

Berlin - Erst am Donnerstagabend hetzte eine Gruppe von Deutschen in Friedland (Mecklenburg-Vorpommern) einen Hund auf zwei Männer aus Eritrea, wie TAG24 berichtete.

Nach einer kurzen Behandlung konnten beide das Krankenhaus wieder verlassen. Der Hund verletzte die Begleitung nur leicht. (Symbolbild)
Nach einer kurzen Behandlung konnten beide das Krankenhaus wieder verlassen. Der Hund verletzte die Begleitung nur leicht. (Symbolbild)  © 123RF (Symbolbild)

Nun wiederholte ein vergleichbares Drama am Freitag vor einem Café in Berlin-Lichtenberg. Dort griffen zwei Männer eine Deutsch-Türkin und ihren Begleiter an.

Eigentlich wollten die 56-jährige Deutschtürkin und ihr 36-jähriger Begleiter vor einem Café in der Margaretenstraße den Freitagabend genießen, doch plötzlich kippt die Stimmung.

Gegen 22 Uhr tauchen plötzlich zwei Unbekannte vor dem Lokal auf und beleidigen die beiden fremdenfeindlich, wie die Polizei am Samstag mitteilte.

Doch dabei blieb es nicht. Einer der Männer packt die Frau am Hals und schmeißt sie zu Boden. Geschockt und verletzt bleibt die 56-Jährige liegen. Kurz darauf hetzt einer der Pöbel den Kampfhund auf den 36-Jährigen. Er soll befohlen haben, den Mann zu beißen, was der Pitbull auch tat.

Passanten kriegen den Angriff mit und eilen zur Hilfe. Daraufhin suchen die beiden Angreifer mit dem Hund das Weite. Alarmierte Polizisten suchen das Gebiet ab - ohne Erfolg. Die Deutschtürkin und ihr Begleiter bleiben verletzt zurück und müssen in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden. Zum Glück nur leichte Verletzungen.

Der Staatsschutz hat nun die Ermittlungen gegen die beiden Männer aufgenommen.

Titelfoto: 123RF (Symbolbild)


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