Neun Ernährungstipps für eine stressfreie Periode

Ratgeber - Menstruationsschmerzen sind schon schlimm genug. Doch bei vielen Frauen kann auch eine falsche Ernährung das Unwohlsein in dieser Zeit noch zusätzlich beeinflussen und zu Stimmungsschwankungen führen. Wir verraten Euch, von welchen Lebensmitteln Ihr während der Periode deshalb besser die Finger lasst.

Regelschmerzen, Stimmungsschwankungen, Blähungen: Bestimmte Lebensmittel haben während der Periode negativen Einfluss auf Körper und Hormone.
Regelschmerzen, Stimmungsschwankungen, Blähungen: Bestimmte Lebensmittel haben während der Periode negativen Einfluss auf Körper und Hormone.

Erdbeerwoche heißt bei vielen Mädchen und Frauen auch Heißhunger und ungesundes Schlemmen. Dabei ist es wichtig, sich gerade dann ausgewogen zu ernähren und auf einige Speisen sogar zu verzichten, um hormonelle Beschwerden zu vermeiden.

Viel Obst und Gemüse sollte ohnehin auf Eurem täglichen Speiseplan stehen, Fleisch und Fertigprodukte eher selten. Auch wichtig: ausreichend trinken!

Diese Lebensmittel sind während der Regel mit Vorsicht zu genießen:

Kaffee, denn das Koffein erhöht den Östrogenspiegel und verstärkt so die PMS-Symptome, erklärt das Gesundheitsportal "for me". Wer während der Periode empfindliche Brüste hat, dem hilft möglicherweise eine Reduzierung von Schwarztee, koffeinhaltiger Cola und Schokolade.

Alkohol sollte meiden, wer unter prämenstrueller Depression und Kopfschmerzen leidet.

Salz kann Wassereinlagerungen und damit Blähungen begünstigen. Auf Fastfood und Chips lieber noch ein paar Tage verzichten und zum Abschmecken einfach Gewürze verwenden.

Schlechte Laune und Pickel

Frauen sollten sich während ihrer Periode besonders ausgewogen ernähren.
Frauen sollten sich während ihrer Periode besonders ausgewogen ernähren.

Weil Zucker Schwankungen des Blutzuckerspiegels verursachen kann, können Frauen während der Periode schon mal schlechte Laune bekommen. Dann wieder gute... und wieder schlechte. Na, Ihr kennt das sicher. Vorsicht deshalb vor zu vielen Süßigkeiten!

Leider sind auch Pickel möglich, denn vor der Periode sinkt der Östrogen-Spiegel, während das Testosteron konstant bleibt. Das kann die Talgproduktion der Haut anregen, was vom Zucker begünstigt wird, der für den An­stieg des Hor­mons In­su­lin im Blut und damit für eine ge­stei­ger­te Tes­to­ste­ron-Pro­duk­ti­on sorgt, erklärt das Portal regelschmerzen.de.

Auch Kuhmilch kann Akne begünstigen, weil sie die Insulin-Ausschüttung stimuliert. Der Haut zuliebe einfach während der Monatsblutung darauf verzichten.

Weiß­mehl­pro­duk­te können wiederum mächtig die Stimmung verhageln. Die schnell ver­füg­ba­ren Koh­len­hy­dra­te lassen den Blut­zu­cker schnell ansteigen, dann aber stark abfallen. In der Folge wird das Stress­hor­mon Cor­ti­sol aus­schüt­tet - der Zu­cker­spie­gel geht wieder hoch. Achtung, Stimmungsschwankungen!

Auch fettes Fleisch (zum Beispiel Rind, Schwein, Lamm) kann den Hormonhaushalt aus dem Takt bringen. Stattdessen besser Fisch und Geflügel essen.

Extra-Tipp für Veganerinnen

Wer komplett auf Tierprodukte verzichtet, sollte generell und nicht nur während der Periode auf eine eisenreiche Ernährung achten. Dennoch ist Eisenmangel für die Veganerinnen unter Euch vor allem während der Menstruation ein Risiko.

Vorbeugen könnt Ihr mit einer eisenreichen Ernährung, besonders empfohlen werden dazu etwa Ge­trei­desorten wie Ama­rant und Hirse, außerdem Tro­cken­früch­te wie Pfir­siche. Aber auch Ki­cher­erb­sen, Kür­bis­ker­ne, Sesam und Pis­ta­zi­en eignen sich hervorragend.

Extra-Tipp für alle Leidensgenossinnen

Ingwertee trinken! Das Gewürt ist schmerzstillend. Krampflösend wirkt auch Kamillentee. Bewegung und Sport helfen, dass sich der Körper während der Tage entspannt. Allerdings solltet Ihr es dabei nicht übertreiben, sondern auf leichte Sporteinheiten oder Yoga-Übungen setzen. Das bringt den Kreislauf in Schung und fördert die Durchblutung.

Auch eine Massage wirkt wahre Wunder: Einfach dort mit kreisenden Bewegungen im Uhrzeigersinn massieren, wo es wehtut.

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