Warnung an alle Eltern: Darum solltet Ihr Eure Kinder beim Schwimmen immer im Auge haben

Leipzig - Mit Schreien, Winken, Strampeln machen Ertrinkende auf sich aufmerksam. Das denken jedenfalls viele Menschen. Die Warnzeichen gelten allerdings nicht für Kinder.

Vorsicht, Eltern: Kinder sollten beim Schwimmen nie unbeaufsichtigt sein. (Symbolbild)
Vorsicht, Eltern: Kinder sollten beim Schwimmen nie unbeaufsichtigt sein. (Symbolbild)  © Nataliia Zhekova/123RF

Diese ertrinken nämlich ganz leise, warnt Prof. Ulf Bühlingen, Leiter der Poliklinik für Kinderchirurgie am Universitätsklinikum Leipzig.

Kinder würden ganz plötzlich verschwinden, weil sie nicht um Hilfe schreien können. Das Problem ist die Schockstarre, erklärt Bühlingen. Häufige Schauplätze sind nicht nur Meer, Seen und Schwimmbäder. Auch die eigene Badewanne, Gartenteiche oder Regenwassertonnen sollten gesichert werden. Denn nicht die Wassertiefe, sondern die leichte Zugänglichkeit des Gewässers stelle das höchste Risiko dar.

Auch wenn es Eltern oder Großeltern nicht gern hören: "Meist geschieht es in ihrer Anwesenheit, die sich durch mangelnde oder fehlende Aufmerksamkeit auszeichnet", so die Erfahrung des Kinderchirurgen.

Ursachen für das Ertrinken seien oftmals Selbstüberschätzung, Übermut und Leichtsinn oder die völlige Unkenntnis über mögliche Gefahren.

Denn im Gegensatz zu Erwachsenen können Sie nicht auf sich aufmerksam machen, sollten sie einmal Schwierigkeiten haben. (Symbolbild)
Denn im Gegensatz zu Erwachsenen können Sie nicht auf sich aufmerksam machen, sollten sie einmal Schwierigkeiten haben. (Symbolbild)  © yarruta/123RF

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