Rathaus verkauft Grundstücke an Genossenschaften

Dieses Grundstück an der Florian-Geyer-Straße soll wie sieben weitere verkauft werden.
Dieses Grundstück an der Florian-Geyer-Straße soll wie sieben weitere verkauft werden.

Von Dirk Hein

Dresden - Braucht Dresden eine neue WOBA - oder reicht es, die vorhandenen Genossenschaften zu stärken? Dresden will jetzt acht kommunale Grundstücke an Wohnungsgenossenschaften verkaufen - zum Festpreis.

So könnten bis zu 400 neue Wohnungen entstehen.

Die Idee der Stadt: Die Grundstücke werden durch von Gutachtern ermittelte Festpreise verkauft. „Auf einen Preiswettbewerb und zusätzliche Einnahmen“ soll laut Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann (52, CDU) verzichtet werden.

Bedingung: Die Genossenschaften geben den günstigen Kaufpreis durch Mietobergrenzen weiter - und reservieren einen Teil der Wohnungen für sozial schwächere Dresdner.

Laut Vorjohann könnte der Verkauf der Grundstücke aber auch gestoppt werden - und so das Startkapital einer neuen WOBA begründen.

Aus Sicht der Stadt wäre dies aber die schlechtere Alternative. Die Entscheidung darüber fällt im Stadtrat.

Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann (52, CDU) sieht Alternativen zu einer neuen WOBA.
Finanzbürgermeister Hartmut Vorjohann (52, CDU) sieht Alternativen zu einer neuen WOBA.
Durch eine Obergrenze der Mietpreise will die Stadt erschwinglichen Wohnraum gewährleisten.
Durch eine Obergrenze der Mietpreise will die Stadt erschwinglichen Wohnraum gewährleisten.

Fotos: Thomas Türpe, imago/Sven Ellger


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