Einfach zum Heulen, wie die Amselfallbaude vergammelt

Rathewalde - Kurz vor Wandersaison-Beginn wurde Pächter Uwe Knaak aus der Amselfallbaude gejagt - nach 28 Jahren.

28 Jahre lang betrieb Uwe Knaak die malerisch gelegene Baude. Dann gab es im Sommer 2017 einen Steinschlag - der Anfang vom Ende.
28 Jahre lang betrieb Uwe Knaak die malerisch gelegene Baude. Dann gab es im Sommer 2017 einen Steinschlag - der Anfang vom Ende.  © Marko Förster

Grund: Wegen bröckelnder Felsen musste der Freistaat das Objekt sperren und den Wanderweg sichern.

Inzwischen liegen die Gutachten vor, wie die Felsen in der Kernzone des Nationalparks gesichert werden können - allerdings ist die Finanzierung noch nicht geregelt.

Immerhin versprach Finanzminister Matthias Haß im Frühjahr, dass die Amselfallbaude eines Tages wieder öffnen werde.

Der ehemalige Wirt verdingt sich seine Existenz derzeit als Koch im Seniorenheim.

Als Uwe Knaak (59) das letzte Mal an der Baude stand, die sein Leben bedeutete, kamen ihm die Tränen. Denn sie verfällt zusehends.

Knaak: "Wenn nicht mindestens einmal die Woche richtig durchgelüftet wird, regieren hier sofort Schimmel und Salpeter."

Titelfoto: Marko Förster

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