Die Uhr tickt: So viele Flaschen hat der abgemahnte Jung-Brauer bereits vertickt

Der Verkauf läuft gut. Mike Cacic ist zufrieden.
Der Verkauf läuft gut. Mike Cacic ist zufrieden.

Bielefeld - Die Zeit läuft gegen ihn: Innerhalb weniger Monate muss Mike Cacic (29) 160.000 Flaschen seines Bielefelder Flutlichts an den Mann bringen.

Dafür hat er noch bis zum 1. Oktober Zeit. Dann ist Schluss! Denn danach darf er seine abgefüllten Flaschen nicht mehr mit dem aktuellen Etikett verkaufen.

Sowohl für den Slogan "Endlich kein Bier mehr aus Herford" als auch für den Namen "Bielefelder Flutlicht" wurde er abgemahnt. Zum einen sei der Spruch eine Verunglimpfung des Mitbewerbers aus der Nachbarstadt, zum anderen wurde das Bier nicht, wie der Name vermuten lässt, in Bielefeld gebraut, sondern in der Schlossbrauerei Rheder in Brakel (Kreis Höxter).

Im Juli startete deshalb der Verkaufs-Marathon für die noch bestehenden 160.000 Flaschen Bier. Dieser sorgte bereits deutschlandweit für mediale Aufmerksamkeit. Unter anderem berichtete das ZDF über den Jung-Brauer.

Und Cacic kommt seinem Verkaufsziel immer näher! Auch durch die Popularität, die er inzwischen erreichte, reißen ihm die Bier-Liebhaber im ganzen Land das Hopfen- und Malz-Getränk förmlich aus den Händen.

Der aktuelle Pegelstand: Es sind noch rund 77.700 Flaschen erhältlich. "Wir haben durch Eure Unterstützung, Aktionen in diversen Märkten und durch die Einrichtung des neuen Onlineshops, eine Menge mehr erreicht und sind frohen Mutes das Ziel bis Ende September zu erreichen", bedankt sich der 29-Jährige bei allen, die fleißig mittrinken.

Ob er am Ende sein Ziel erreicht, bleibt allerdings abzuwarten. Ab Oktober startet er dann mit neuen Etiketten weiter durch.


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