Er mischte Gift in Babynahrung: Warum wurde der Verdächtige noch nicht angeklagt?

Mit diesem Fahndungsbild wurde Ende September 2017 nach dem Mann gesucht. (Archivbild)
Mit diesem Fahndungsbild wurde Ende September 2017 nach dem Mann gesucht. (Archivbild)  © dpa/Patrick Seeger

Ravensburg - Ende September sorgte ein Mann in Tübingen deutschlandweit für Aufregung. Er hatte zugegeben, den Giftstoff Ethylenglykil in Babynahrung gemischt zu haben und forderte eine zweistellige Millionensumme. Trotz Festnahme gibt es immer noch keine Anklage.

Die Ermittlungsakten der Polizei lägen noch nicht vor, sagte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft in Ravensburg. Daher gebe es auch noch keine Entscheidung zu dem Fall.

Die damalige Drohung nahm die Polizei sehr ernst, da nicht eindeutig klar war, in welchen Läden in Friedrichshafen am Bodensee der Verdächtige seine vergifteten 20 Gläser Babynahrungs platzieren wollte.

Zumal hatte der Fall sowohl nationale als auch internationale Konzerne betroffen, wodurch die Gefahr auch europaweit angesehen worden war.

Die Polizei fahndete öffentlich mit Bildmaterial. Letztlich konnte der Mann gestellt werden.

Titelfoto: dpa/Patrick Seeger


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