Großrazzia in Bonn und Köln: Das fanden 300 Ermittler

Bonn - Mehr als 300 Einsatzkräfte der Polizei sind in den frühen Morgenstunden zu einer Drogenrazzia in Bonn und Umgebung ausgerückt.

Die Polizei ging gegen Drogenhändler vor.
Die Polizei ging gegen Drogenhändler vor.

Wie ein Sprecher am Dienstagmorgen mitteilte, sollten etwa 30 Wohnungen in Bonn, Köln, Alfter, Bornheim und Niederkassel durchsucht werden.

Außerdem sollten mehrere Haftbefehle vollstreckt werden. Es sei auch ein Polizeihubschrauber im Einsatz.

Bei der Razzia geht es laut Polizei neben Marihuana auch um harte Drogen wie Kokain. Elf Haftbefehle seien bereits vollstreckt worden, weitere lägen vor.

Zudem sind Verdächtige festgenommen worden. Bei dem Einsatz handele es sich um eine groß angelegte Aktion, die bereits "seit Monaten geplant" gewesen sei.

Die Polizei ist auch mit einem Hubschrauber und Hunden vor Ort. Die Razzia läuft seit 6.00 Uhr morgens.

Update 11.33 Uhr: Polizei gelingt großer Schlag

Die Beute der Polizei nach der Razzia.
Die Beute der Polizei nach der Razzia.

Wie die Polizei Bonn am Dienstagmittag mitteilte, ist den Beamten ein Schlag gegen Drogenhändler gelungen.

Sie fanden bei 35 durchsuchten Objekten insgesamt ein Kilogramm Haschisch, 75 Gramm Kokain und mehrere Flaschen Anabolika. Dazu kommen 60.000 Euro Bargeld und 49 Mobiltelefone.

Die Razzia richtete sich im Kern gegen zwei Drogenhändler aus Tannenbusch. Die beiden Brüder (25, 31) stehen im Verdacht, den Drogenhandel in Tannenbusch maßgeblich organisiert zu haben.

Insgesamt konnten 30 mutmaßliche Drogendealer im Netzwerk der Drogenbrüder ermittelt werden.

Gegen zwölf Personen wurde einen Haftbefehl vollstreckt. Weitere elf Personen wurden vorläufig festgenommen.


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