Razzia in Shisha-Bar: Schon wieder Polizeieinsatz auf der Eisenbahnstraße!

Leipzig - Leipzigs berüchtigste Straße findet einfach keine Ruhe. Am Dienstagmorgen kam es erneut zu einer Razzia auf der Eisenbahnstraße. Die Polizei hält sich aktuell dazu bedeckt.

Am Dienstagmorgen kam es erneut zu einer Razzia auf der Eisenbahnstraße.
Am Dienstagmorgen kam es erneut zu einer Razzia auf der Eisenbahnstraße.  © Silvio Bürger

"Der Einsatz läuft noch", erklärte Polizeisprecherin Maria Braunsdorf auf Anfrage von TAG24. "Da es sich um ein laufendes Verfahren handelt, kann ich derzeit nichts zu den Hintergründen sagen."

Nach aktuellen Informationen von TAG24 ist die Polizei auf der Suche nach Drogen in Zusammenhang mit einem Ermittlungsverfahren gegen mehrere Verdächtige.

Ziel des Einsatzes sollen sowohl die Shisha-Bar "Wunderlampe" als auch Wohnräume sowie Nebengelasse sein.

Bilder der Durchsuchung zeigen ein Großaufgebot der Polizei sowie Beamte in schwerer Ausrüstung. Allein 20 Fahrzeuge sollen derzeit vor Ort sein. Beides scheint mittlerweile allerdings zum Standard bei Polizeieinsätzen auf der berüchtigten Straße zu gehören.

TAG24 bleibt dran.

UPDATE, 9.55 Uhr:

Staatsanwalt Ricardo Schulz bestätigte mittlerweile gegenüber TAG24 den Einsatz. Dieser erfolge im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens gegen zwei Verdächtige. Zur Stunde würden mehrere Objekte durchsucht. Weitere Angaben - unter anderem dazu, ob weitere Räumlichkeiten abseits der Eisenbahnstraße Ziel der Razzia seien - machte er nicht.

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UPDATE, 12.20 Uhr:

Polizeibeamte haben mehrere Beweismittel gesichert. Auch ein Spürhund kam zum Einsatz.

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Update, 17.10 Uhr: Wie die Polizei mitteilte, wurden Betäubungsmittel in nicht geringer Menge, sowie mehrere Messer und eine Schusswaffe sichergestellt. Außerdem fanden die Beamten 20.000 Euro Bargeld, mehr als 2000 Stangen Zigaretten und Diebesgut. Drei Beschuldigte stehen für die Polizei fest: Ein 33-jähriger Deutscher, ein 42-jähriger Mann aus Italien und ein 60-jähriger Iraker. Der 42-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Genauso wie zwei albanische Frauen wegen des Verdachts des illegalen Aufenthaltes und eine 33-jährige Frau aus Bosnien, die eine Haftstrafe nicht angetreten hatte.

Die Ermittlungen dauern an.

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