Groß-Razzia wegen Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat!

Berlin - Wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat gibt es in mehreren Bundesländern Durchsuchungen.

In mehreren Bundesländern finden Durchsuchungen statt. (Symbolbild)
In mehreren Bundesländern finden Durchsuchungen statt. (Symbolbild)  © Axel Heimken/dpa

Das teilte die Generalstaatsanwaltschaft Berlin am Dienstagmorgen auf Twitter mit. Durchsuchungen gebe es in Berlin, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Thüringen.

Wie die Behörde im Verlaufe des Dienstagmorgens auf Twitter bekannt gab, richten sich die Razzien egen "tschetschenischstämmige Beschuldigte aus dem islamistischen Milieu".

Die Razzien dauerten am Morgen noch an. Weitere Einzelheiten gab die Generalstaatsanwaltschaft zunächst nicht bekannt.

Update, 10.40 Uhr

Bei der großen Razzia ging es um den Verdacht, dass Orte für einen etwaigen islamistischen Anschlag ausgespäht worden sein sollen. Eine konkrete Anschlagsgefahr habe aber nicht bestanden, teilte die Berliner Generalstaatsanwaltschaft am Dienstag auf Twitter mit.

Rund 180 Einsatzkräfte hatten demnach am Morgen Objekte an neun Orten in Berlin, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Thüringen durchsucht. Gegen die Verdächtigen tschetschenischer Abstammung im Alter von 23 bis 28 Jahren wird laut Mitteilung wegen des Verdachts auf Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat ermittelt.

Bei einem von ihnen seien bei einer Polizeikontrolle verdächtige Bilder auf dem Handy festgestellt worden. Die Durchsuchung sollte laut Mitteilung Klarheit über die Motivlage bringen. Beschlagnahmt wurden Bargeld, Hieb- und Stichwaffen sowie Datenträger. Diese würden jetzt ausgewertet. Ob es Festnahmen gab, wurde zunächst nicht mitgeteilt.

Razzia gegen mutmaßliche Islamisten beendet

Update, 11.20 Uhr

Nach mehreren Stunden haben Ermittler eine groß angelegte Razzia im islamistischen Milieu beendet. Durchsucht wurden am Dienstag Objekte in vier Bundesländern. In Berlin rückten Polizisten in Hellersdorf, Hohenschönhausen, Spandau und Köpenick an. In Brandenburg waren sie in Ludwigsfelde im Einsatz, in Nordrhein-Westfalen in Hagen und in Thüringen in Arnstadt, wie die Berliner Generalstaatsanwaltschaft twitterte. Rund 180 Einsatzkräfte waren beteiligt.

Titelfoto: Axel Heimken/dpa

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