"Geh wieder ans Buffet!" Reiner Calmund erntet Shitstorm nach Post an RB Leipzig

Leipzig - Zehn Jahre nach der Vereinsgründung und drei Jahre nach dem Aufstieg in die Fußball-Bundesliga hat sich RB Leipzig bereits zum drittsympathischsten Klub gemausert. Zu diesem Ergebnis kommt jedenfalls eine aktuelle Umfrage des Marktforschungsunternehmens Nielsen.

Die Fans von RB Leipzig dürften sich freuen, denn die Sachsen sind laut einer aktuellen Umfrage der drittsympathischste Klub Deutschlands.
Die Fans von RB Leipzig dürften sich freuen, denn die Sachsen sind laut einer aktuellen Umfrage der drittsympathischste Klub Deutschlands.  © Picture Point/K. Dölitzsch

3,2 Prozent der Befragten im Alter zwischen 16 und 65 Jahren gaben an, dass sie mit dem Pokalfinalisten die größte Sympathie verbinden. Hochgerechnet auf die relevante Zielgruppe im Bundesgebiet würde das bedeuten, dass RB für etwa zwei Millionen Menschen der Lieblingsverein ist.

Angeführt wurde die Sympathie-Tabelle aber von Rekordmeister und -pokalsieger FC Bayern München (21,5 Prozent) und Borussia Dortmund (16,8). Mit deutlichem Abstand, allerdings vor Traditionsvereinen wie dem FC Schalke 04 oder Borussia Mönchengladbach landeten die Roten Bullen auf dem Bronze-Platz.

Fußballkenner Reiner Calmund (70) ließ sich nicht lumpen und gratulierte dem Champions-League-Teilnehmer kurzerhand via Twitter. "Liebe @DieRotenBullen", schrieb der ehemalige Bundesliga-Manager, "Glückwunsch zum 3. Pl. in der Buli Sympathie-Wertung! Wenn man berücksichtigt, dass ihr erst 2009 gestartet seid und in 10 Jahren bis zur Buli durchgestartet seid, dann verbeuge ich mich ganz tief vor eurem Klub, den Anhängern und Verantwortlichen."

Der Shitstorm ging sofort los...

Beglückwünschte die Verantwortlichen der Leipziger zum Ergebnis der Umfrage und bekam einen Shitstorm ab: Fußballkenner, Ex-Manager und Genießer Reiner Calmund (70).
Beglückwünschte die Verantwortlichen der Leipziger zum Ergebnis der Umfrage und bekam einen Shitstorm ab: Fußballkenner, Ex-Manager und Genießer Reiner Calmund (70).  © Jörg Carstensen/dpa

Ganz nett von ihm, möchte man meinen. Das sehen die Gegner des vom österreichischen Brausekonzern Red Bull gesponserten Vereins aber ganz, ganz anders.

Unter seinem Twitter-Post hagelte es heftige Kritik an den Glückwünschen des 70-Jährigen. Teilweise gingen diese auch unter die Gürtellinie.

"Ey Calli, geh lieber wieder ans Buffet", "Gab wieder Dachpappe zum Nachtisch?", "Calli, Hirn an nicht alles glauben was irgendwo geschrieben steht", "Bitte lösch diesen Tweet, bevor viele Leute ihn sehen", "Erst denken, dann twittern.." und "Dieser Tweet ist noch peinlicher als die Umfrage", schrieben einige User. (Rechtschreibung übernommen)

Doch auch RB-Fans antworteten, einer schrieb mit einem Kusssmiley: "Herr Calmund, sie haben vollkommen Recht! Die Hater und Neider, sollen sie weiter haten... Die müssen wir nicht überzeugen."

Welche Personen genau vom milliardenschweren Unternehmen Nielsen befragt wurde, kann natürlich nicht nachvollzogen werden. Reiner Calmund jedenfalls vertraute auf die Aussagekraft. Zurecht?

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