Einreise-Verbot! Dutzende Fans von RB Leipzig und Schiri dürfen nicht nach Russland

Leipzig/Sankt Petersburg - Ernüchterung für viele Fans von RB Leipzig! Weil ihre Visaanträge für die Reise zum Auswärtsspiel in der Champions League nach Sankt Petersburg Fehler enthielten, wurde ihnen der Flug in die russische Metropole untersagt.

Unter anderem am Flughafen Berlin-Schönefeld wurde mehreren RB-Fans der Flug nach Russland verwehrt.
Unter anderem am Flughafen Berlin-Schönefeld wurde mehreren RB-Fans der Flug nach Russland verwehrt.  © dpa/Paul Zinken

Wochenlange Planung, Flugbuchung, Hotelreservierung und Ticketkauf für die Katz!

So erging es in den zurückliegenden Tagen Dutzenden Anhängern der Roten Bullen aus Leipzig. An den innerdeutschen Flughäfen wurden sie am Schalter abgewiesen, da es Probleme mit dem Visum gab.

Mehrere solcher Fälle geistern gerade durchs World Wide Web, unter anderem per Twitter wird über die Abweisung berichtet.

Unter anderem sollen Passagiere nicht mitgenommen worden sein, weil der Geburtsname auf dem seit Oktober in Kraft getretenen E-Visum nicht auftauchte, obwohl er beim Antrag angegeben wurde, oder der Buchstabe O mit der Zahl 0 verwechselt wurde.

RBLive berichtete zudem von einem Leipziger Anhänger, der Vor- und Nachname in seinem Antrag vertauschte und abgewiesen wurde.

Auch in London soll es Probleme gegeben haben, Supporter aus Prag konnten jedoch problemlos nach Sankt Petersburg fliegen.

Bitter für die Fans: Wegen kleinsten Formfehlerchen, an denen sie teilweise offenbar nicht einmal Schuld haben, gehen ihnen Hunderte Euro und einige Urlaubstage verloren. Flugticket, Eintrittskarte, Hotel: all das verfällt ersatzlos.

RB Leipzig trifft ab 18.55 Uhr in der Gazprom Arena auf den russischen Meister Zenit. Bei einem Sieg der Bullen wäre der Achtelfinal-Einzug in greifbarer Nähe. Alle Infos zur Begegnung des Tabellenzweiten gegen den -Ersten findet Ihr >>>hier.

UPDATE, 17 Uhr:

Auch der Unparteiische des Youth-League-Spiels zwischen Zenit St. Petersburg und RB Leipzig, Ferenc Karako, wurde die Einreise verwehrt. Das berichtet die BILD.

Der Ungar sollte das Champions-League-Spiel der U19-Mannschaften beider Teams pfeifen. Kurzfristig sprang der vierte Offizielle Visiliy Kazartsev aus Russland ein, leitete das Match. Die Roten Jungbullen setzten sich durch zwei Tore von Kossivi Jean D´Arc "Paco" Amededjisso (55./74.) nach 90 Minuten mit 2:0 durch. Es war Leipzigs erster Sieg, damit hat man nach vier Spieltagen vier Punkte auf dem Konto.

Über 50 Anhänger der Roten Bullen durften in den vergangenen Tagen wegen Fehlerchen auf dem Visum nicht nach Sankt Petersburg reisen.
Über 50 Anhänger der Roten Bullen durften in den vergangenen Tagen wegen Fehlerchen auf dem Visum nicht nach Sankt Petersburg reisen.  © Picture Point/Roger Petzsche

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