RB Leipzigs Forsberg "wie Scheiße" behandelt? Emil dankt seiner Frau Shanga

Leipzig - Emil Forsberg (28) genießt aktuell einen schweren Stand bei RB Leipzig. Der schwedische Nationalspieler ist vor allem in der Rückrunde immer öfter außen vor, muss regelmäßig anderen Mitspielern den Vortritt lassen. Das nahm zuletzt sogar seine Frau Shanga (27) zum Anlass, sich in einem Instagram-Post negativ über die Einsatzzeiten ihres kickenden Gatten zu beklagen (TAG24 berichtete). Und der stärkt ihr jetzt den Rücken.

Emil Forsberg (28) hat seine Ehefrau Shanga (27) für ihren kritischen Instagram-Post den Rücken gestärkt.
Emil Forsberg (28) hat seine Ehefrau Shanga (27) für ihren kritischen Instagram-Post den Rücken gestärkt.  © imago images/Viadata

"Niemand auf der Welt hat das Recht, dich wie Scheiße zu behandeln. Vergiss das nicht", hatte Frau Forsberg kurz nach dem 0:0 der Leipziger beim FC Bayern in einer Instagram-Story gepostet.

Verlinkt hatte sie ihren Emil, der in der Allianz Arena 90 Minuten die Bank drücken und zusehen musste, wie auf seiner angestammten Position Winter-Neuzugang Dani Olmo (21) begann und in der 82. Minute durch Ademola Lookman (22) ersetzt wurde. Kurz danach löschte sie die Story und stellte ihr Profil auf privat.

Dass sie dem 164-fachen RB-Spieler damit nicht unbedingt einen Gefallen getan hat, störte ihn nicht. "Wir sind seit 15 Jahren zusammen, sie war von Anfang an dabei. Sie hat alles gesehen, alles gehört, sie weiß genau, was los ist", sagte er der schwedischen Zeitung "Aftonbladet". Und weiter: "Sie tut es, weil sie sich um mich und mein Wohlergehen kümmert."

Eine Aussprache diesbezüglich mit Trainer Julian Nagelsmann (32) hatte es nicht gegeben. "Wir brauchen keinen solchen Dialog. Ich trainiere und mache mein Ding", so Forsberg. Er habe aufgrund eines "unglaublich guten Herbstes" das Gefühl, nichts beweisen zu müssen, um aufgestellt zu werden.

Forsbergs Vertrag läuft 2022 aus

In den vergangenen Transferperioden wurde immer wieder über einen möglichen Abgang Forsbergs von RB Leipzig spekuliert. Vor allem der AC Mailand galt als großer Interessent.

Seine aktuelle Lage befeuert derartige Gerüchte natürlich. "Es wurde viel darüber geredet, dass ich gehe. Ich bin seit fünf Jahren hier und jetzt läuft es offensichtlich nicht optimal, weil ich nicht spiele", so der 28-Jährige zu "Aftonbladet". Er wolle aber "nicht jammern. Ich habe Verträge und versuche alles zu geben und die Jungs zu unterstützen."

Darum entschied sich Julian Nagelsmann zuletzt für andere Optionen

Zuletzt immer häufiger auf der Bank anzutreffen: Emil Forsberg (hier neben Yussuf Poulsen).
Zuletzt immer häufiger auf der Bank anzutreffen: Emil Forsberg (hier neben Yussuf Poulsen).  © Picture Point/Roger Petzsche

In einer früheren Pressekonferenz hatte sich RB-Coach Nagelsmann bereits zu Shanga Forsbergs Instagram-Post geäußert.

"Generell hatte ich noch nie einen Austausch mit einer Spielerfrau. Aktuell lege ich da nicht viel Wert drauf", sagte er vor einer Woche.

"Ich habe nicht mit Emil drüber gesprochen. Ich glaube da auch ehrlich gesagt, dass ich nicht in der Bringschuld bin, darüber zu sprechen. Ich habe nie einen Spieler oder Menschen wie Scheiße behandelt, wie ich es da gelesen habe. Es stand auch nicht mein Name drin, deswegen hab ich es nicht auf mich bezogen."

Er treffe Entscheidungen nicht gegen einen Spieler, sondern für ihn, "basierend auf einer Idee, (...) wie man am Ende drei Punkte kriegt", so der jüngste Trainer, der jemals ein Champions-League-K.o.-Spiel gewonnen hat.

Gegen den FC Bayern sei die Idee gewesen, Olmo von Beginn an auf der Position spielen zu lassen, "auf der auch Emil gegen Borussia Dortmund gespielt hat. Da war ich einfach nicht so zufrieden." Zuletzt gab es gegen Bremen (3:0) und Tottenham (1:0) insgesamt 28 Minuten Einsatzzeit. Sicher wenig befriedigend für den schwedischen Nationalspieler.

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