Friseur-Affäre bei RB Leipzig: Jetzt mischt sich auch noch Rangnick ein

Leipzig - In der Friseur-Affäre beim Fußball-Bundesligisten RB Leipzig hat nun auch Ex-Trainer Ralf Rangnick die Spieler zurechtgewiesen.

Ralf Rangnick hat sich nun auch in die Friseur-Affäre bei RB Leipzig eingemischt und seine Spieler zurechtgewiesen.
Ralf Rangnick hat sich nun auch in die Friseur-Affäre bei RB Leipzig eingemischt und seine Spieler zurechtgewiesen.  © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/ZB

Der 61-Jährige führte vor dem wichtigen Spiel gegen Borussia Mönchengladbach am Samstag (18.30 Uhr/Sky) unter anderem mit Yussuf Poulsen Einzelgespräche. Zuerst hatte die "Bild"-Zeitung darüber berichtet.

Trainer Julian Nagelsmann bestätigte Rangnicks Vorgehen am Donnerstag in Leipzig. "Ralf muss mich nicht um Erlaubnis fragen, um mit einem seiner früheren Spieler zu sprechen. Er hat ja keine taktischen Anweisungen gegeben", sagte Nagelsmann.

Rangnick hatte sich bereits Mitte der Woche darüber fassungslos gezeigt, dass RB-Spieler am Tag vor der Niederlage in Frankfurt einen Londoner Friseur ins Teamhotel hatten einfliegen lassen.

Einer der neun Spieler war Poulsen, den Rangnick 2013 als 19-Jährigen aus Dänemark nach Leipzig geholt hatte und der mittlerweile dienstältester RB-Profi ist.

"Wenn du diesen Weg gehst, ist es bis zum Goldsteak nicht mehr weit", hatte Rangnick in Anspielung auf den einstigen Steak-Eklat um den früheren Bayern-Profi Franck Ribery gesagt.

Unter anderem führte er ein Gespräch mit Yussuf Poulsen, dem mittlerweile dienstältesten RB-Profi.
Unter anderem führte er ein Gespräch mit Yussuf Poulsen, dem mittlerweile dienstältesten RB-Profi.  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

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