2:3 gegen Salzburg: Ein RB-Leipzig-Spieler bekommt ordentlich sein Fett weg

Leipzig - Einer der großen Verlierer bei RB Leipzigs 2:3-Niederlage in der Europa League gegen den FC Salzburg war Ibrahima Konaté. Der Innenverteidiger wurde von seinem Trainer ordentlich zurechtgewiesen.

Der erste kapitale Fehler von Ibrahima Konaté: Dem Innenverteidiger rutschte ein Zuspiel durch die Beine, beim anschließenden Rettungsversuch hat er Glück, dass der Schiedsrichter nicht auf Foul entschieden hat.
Der erste kapitale Fehler von Ibrahima Konaté: Dem Innenverteidiger rutschte ein Zuspiel durch die Beine, beim anschließenden Rettungsversuch hat er Glück, dass der Schiedsrichter nicht auf Foul entschieden hat.  © DPA

"Ibu war gegen Hannover wieder verbessert, nachdem er davor schon zwei schwächere Spiele hatte", begann Ralf Rangnick seine Ansprache für beziehungsweise gegen den 19-Jährigen.

"Das ging in der ersten Halbzeit schon mit dem Ausrutscher los, wo wir froh sein konnten, dass der Schiri nicht auf Notbremse entscheidet."

Der Franzose ließ ein eher harmloses Zuspiel durchrutschen, nahm dann die Verfolgung von Reinhold Yabo auf. Er stoppte den Ex-Karlsruher vor dem Sechzehner. Das hätte Schiedsrichter Andreas Ekberg durchaus als Foul ansehen und Konaté sogar vom Platz stellen können. Tat er aber nicht.

Mehrere solche Unsicherheiten des 1,92 Meter großen Innenverteidigers folgten später. "Die führten auch zu Großchancen", musste Rangnick erschrocken feststellen.

Ibrahima "Ibu" Konaté stand dennoch die gesamten 90 Minuten auf dem Platz. Auch, weil der Trainer schon zu Beginn der zweiten Halbzeit drei frische Kräfte brachte und den Franzosen vor einer Auswechslung bewahrte.

Der blieb letztendlich als Unglücksrabe stehen. Und war einer der traurigen Gesichter der 2:3-Pleite.


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