Augustin verlässt RB Leipzig! Welchen Domino-Effekt sein Wechsel auslöst

Leipzig - Vor dem "Deadline Day", also dem letzten offenen Tag des Sommer-Transferfensters, wird sich bekanntlich noch einiges ergeben. Mittendrin statt nur dabei ist dabei Stürmer Jean-Kévin Augustin (22) von RB Leipzig, der mit dem Wechsel in sein Heimatland Frankreich einen echten Domino-Effekt auslösen könnte.

Vor zwei Jahren wechselte Jean-Kévin Augustin (22) zu RB Leipzig, könnte spätestens am Montag als Neuzugang bei der AS Monaco vorgestellt werden.
Vor zwei Jahren wechselte Jean-Kévin Augustin (22) zu RB Leipzig, könnte spätestens am Montag als Neuzugang bei der AS Monaco vorgestellt werden.  © Picture Point/Roger Petzsche

Schon in der vergangenen Saison unter dem damaligen Trainer Ralf Rangnick (61) spielte der 22-Jährige keine große Rolle mehr, kam in 30 Spielen zu vornehmlich kurzen Einsätzen, erzielte acht Tore.

An Timo Werner und Yussuf Poulsen würde Augustin auch unter Julian Nagelsmann in der Spielzeit 2019/20 nicht vorbeikommen, stand beim 3:1-Erfolg in Gladbach am Freitag trotz überstandener Sprunggelenksverletzung nicht im Kader.

Grund dafür könnte sein, dass sich der Stürmer laut Medienberichten schon auf dem Weg zu seinem neuen Arbeitgeber befunden hat. Die AS Monaco erwartete ihn am Samstag, soll den Medizincheck im Fürstentum durchgeführt haben.

Beim Tabellenvorletzten der Ligue 1 soll Augustin offensiv wirbeln. Angesichts von nur zwei Toren in den bisherigen drei Partien hat die ASM das auch dringend nötig.

Im Gespräch ist eine einjährige Leihe mit anschließender Kaufoption über kolportierte 20 Millionen Euro.

Was Augustins Wechsel auslöst...

Radamel Falcao (33, l.) wird in Monaco Platz für Augustin machen und zu Galatasaray Istanbul wechseln. Als Ersatz in Leipzig soll Patrik Schick (23, r.) kommen.
Radamel Falcao (33, l.) wird in Monaco Platz für Augustin machen und zu Galatasaray Istanbul wechseln. Als Ersatz in Leipzig soll Patrik Schick (23, r.) kommen.  © Claude Paris/AP/dpa, Petr David Josek/AP/dpa

Monacos Radamel Falcao (33) soll nach vier Jahren (darunter eines auf Leihbasis bei Chelsea) ein neues Abenteuer in der Türkei suchen.

Rekordmeister Galatasaray Istanbul steht nach eigenen Angaben kurz vor der Verpflichtung des 88-fachen kolumbianischen Nationalspielers. "Die offiziellen Verhandlungen [...] über den Wechsel [...] zu unserem Verein haben begonnen", so der türkische Spitzenverein am Samstag. 16 Uhr wird Falcao am Bosporus erwartet. Nach dem obligatorischen Check wird er dort einen Vertrag unterschreiben.

Der 33-Jährige wolle die Monegassen unbedingt verlassen, da er dort nur noch bis 2020 unter Vertrag steht und ihm keine Verlängerung angeboten wurde, obwohl der Verein immer wieder seine Wichtigkeit hervorhob.

Der nächste Dominostein steht nun in Rom. Patrik Schick, 23-jähriger, groß gewachsener Tscheche, soll im Gegenzug zu Augustin von der AS Rom nach Leipzig kommen. Beim Stadtderby bei Lazio am Sonntagabend (18 Uhr) wird er sicherlich nicht im Kader stehen.

Die Gerüchte um ihn ranken sich schon länger hartnäckig, nun soll tatsächlich Vollzug gemeldet werden. Auch sein möglicherweise neuer Coach würde sich über die Verstärkung freuen. "Natürlich kenne ich den Spieler", sagte Nagelsmann. "Ich wollte ihn mal zu Hoffenheim holen, was nicht funktioniert hat. Er ist ein guter Spieler, der ein großes Talent ist, der gute Fähigkeiten hat."

Die Lücke in der italienischen Hauptstadt könnte wiederum Mauro Icardi schließen, der bei Inter Mailand jetzt Romelu Lukaku vor die Nase gesetzt bekommen hat. Spekuliert wird über ein Tauschgeschäft, in dem Edin Dzeko den umgedrehten weg von Rom nach Mailand nehmen könnte.

UPDATE, 13.25 Uhr: Soeben verabschiedete sich Jean-Kévin Augustin von RB Leipzig. "Ich wünschte, es hätte etwas besser funktioniert, aber ich möchte das Positive beibehalten." Er bedankte sich bei allen Mitarbeitern und wünscht ihnen und dem gesamten Verein für die Zukunft alles Gute. "Wir sehen uns bald wieder, JK".

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