RB Leipzigs Julian Nagelsmann: So machte er seine Bullen wieder gierig

Leipzig - RB Leipzigs Cheftrainer Julian Nagelsmann will kein Sprücheklopfer sein. Lieber packt er seine Profis mit Analysen.

RB Leipzigs Julian Nagelsmann packt seine Profis lieber mit Analysen.
RB Leipzigs Julian Nagelsmann packt seine Profis lieber mit Analysen.  © Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

"Reden allein reicht nicht, ich belege alles mit Videos. Also wenn wir mehr Einstellung brauchen, dann sage ich nicht, dass wir mehr Einstellung brauchen, sondern zeige den Spielern, in welcher Situation sie eine bessere Haltung gebraucht hätten. Ich dresche keine plakativen Phrasen, ich arbeite inhaltlich", sagte Nagelsmann in einem Interview.

Nach der Sieglosserie im Oktober hat er so seine Spieler bei der Ehre gepackt. Auch die Kritik damals von RB-Vorstandschef Oliver Mintzlaff fand er "sehr zielführend, denn danach kamen die guten Ergebnisse".

Laut Nagelsmann war "die Kernbotschaft: RB war immer die Bundesliga-Mannschaft, die am meisten für Gier stand. Das soll so bleiben. So haben wir es den Jungs gesagt", meinte der Chefcoach, der mit seinem Team unter die ersten vier kommen möchte.

Die Meisterschaft sehe er nur als machbar an, wenn RB am 30. Spieltag Tabellenführer sei. "

Für den Titel brauchst du aber ein Jahr lang eine abartige Gier. Wenn wir die nicht permanent haben, gibt es die Baustelle Meisterschaft nicht."

Nach der Sieglosserie im Oktober habe er seine Spieler so bei der Ehre gepackt.
Nach der Sieglosserie im Oktober habe er seine Spieler so bei der Ehre gepackt.  © Soeren Stache/dpa-Zentralbild/dpa

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