RB Leipzig kassiert erste Auswärts-Pleite der Saison

St. Paulis Waldemar Sobota (l) und St. Paulis Torschütze Marc Rzatkowski feiern den Treffer zum 1:0.
St. Paulis Waldemar Sobota (l) und St. Paulis Torschütze Marc Rzatkowski feiern den Treffer zum 1:0.

Hamburg - RB Leipzig hat Big Points im Aufstiegsrennen der 2. Fußball-Bundesliga liegen lassen. Mit der 0:1 (0:1)-Niederlage beim FC St. Pauli kassierte der Tabellenführer am Freitagabend die erste Auswärtspleite in dieser Saison.

Das Team von Trainer Ralf Rangnick geriet bereits nach acht Minuten durch einen Treffer von Marc Rzatkowski in Rückstand.

Vor 29.546 Zuschauern waren die Gäste im ausverkauften Millerntor-Stadion vor allem in der ersten Halbzeit dominant, konnten ihre Chancen aber nicht in Tore ummünzen.

Paulis Trainer Ewald Lienen hatte von seinem Team eine stabile Defensive und schnelle Konter gefordert. Mit diesem Mittel legte der Gastgeber einen Blitzstart hin und nutzte gleich die erste Chance. Rzatkowski netzte mit einem flachen Schuss ins lange Eck zum 1:0 ein.

In der 20. Minute fiel fast der Ausgleich, doch Pauli-Keeper Robin Himmelmann rettete in höchster Not und kratzte den Ball nach einem Leipziger Freistoß mit der Fußspitze noch von der Linie.

St. Paulis Spieler feiern, während Leipzigs Bruno Massimo (r) zuschaut.
St. Paulis Spieler feiern, während Leipzigs Bruno Massimo (r) zuschaut.

Der Spitzenreiter erhöhte weiter den Druck, nur zwei Minuten später traf Emil Forsberg den Außenpfosten. Pauli blieb bei Kontern weiter gefährlich, konzentrierte sich aber sonst auf seine Defensivarbeit.

In der 38. Minute ließ Yussuf Poulsen eine Großchance ungenutzt. Zudem hielt Himmelmann nach einem Kopfball von Marcel Sabitzer erneut die Null für die Gastgeber. Zur Pause standen 14 zu drei Torschüsse für die Leipziger zu Buche.

Mit einem Doppelwechsel in der 60. Minute brachte RB-Coach Rangnick frischen Wind: Davie Selke und Massimo Bruno kamen für Dominik Kaiser und Diego Demme. Die beste RB-Chance hatte allerdings der schwedische Nationalspielers Forsberg, er nutzte sie aber nicht.

In der 76. Minute verpassten die Hamburger die Vorentscheidung, als Nehrig einen Volleyschuss aus 16 Metern an die Latte setzte.

Mit Nils Quaschner brachte Rangnick für die letzten zehn Minuten eine weitere Offensivkraft. Während RB nicht mehr gefährlich wurde, trafen die Gastgeber kurz vor Schluss zum zweiten Mal den Pfosten.


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