Kettenreaktion in der Bundesliga? Geht RB Leipzigs Gulácsi und kommt Nübel?

Leipzig - Das wäre ein Hammer! In der Bundesliga könnte sich eine spektakuläre Kettenreaktion andeuten, wenn man verschiedenen Medienberichten Glauben schenken kann. Im Fokus: RB Leipzigs Stammkeeper Péter Gulácsi (29) und Schalkes Schlussmann Alexander Nübel (22).

Péter Gulácsi steht seit Sommer 2015 bei RB Leipzig unter Vertrag, ist seit Anfang 2016 unumstrittener Stammkeeper. Jetzt soll Benfica Lissabon den Ungar locken.
Péter Gulácsi steht seit Sommer 2015 bei RB Leipzig unter Vertrag, ist seit Anfang 2016 unumstrittener Stammkeeper. Jetzt soll Benfica Lissabon den Ungar locken.  © Picture Point/G. Krieg

Denn nach Informationen der portugiesischen Tageszeitung "Record" ist Rekordmeister Benfica Lissabon an Gesprächen mit dem 29-jährigen ungarischen Nationalspieler interessiert. Gulácsi sei der Wunschkandidat der "Águias", schreibt das Blatt.

Nach dem Wechsel von Bruno Varela (24), der sich auf Leihbasis ein Jahr Champions-League-Halbfinalist Ajax Amsterdam anschließt, sind die Portugiesen noch auf der Suche nach einem neuen Torhüter. Und der soll Péter Gulácsi sein.

Allerdings dürfte der frisch gebackene Papa nur schwer davon überzeugt werden können, als Stammkeeper eines Champions-League-Teilnehmers zu einem Klub in der Königsklasse zu wechseln. In Lissabon würde man zudem die derzeitige Nummer eins Odysseas Vlachodimos (25) einen starken Konkurrenten vor die Nase setzen.

Gulácsi wechselte im Sommer 2015 von Red Bull Salzburg zum damaligen Zweitligisten RB Leipzig, ist seit Anfang 2016 der unumstrittene Mann zwischen den Pfosten. 136 Pflichtspiele absolvierte der Ungar für die Bullen, kassierte 165 Gegentore und wahrte 39 Mal eine weiße Weste.

Sollte Gulácsi gehen: Nübel wieder ein Thema in Leipzig?

Direkter Ersatz für Gulácsi? Schalkes Alexander Nübel hat seinen 2020 auslaufenden Vertrag bislang nicht verlängert. Wenn S04 noch Kohle machen will, müssten sie ihn noch in diesem Sommer verkaufen.
Direkter Ersatz für Gulácsi? Schalkes Alexander Nübel hat seinen 2020 auslaufenden Vertrag bislang nicht verlängert. Wenn S04 noch Kohle machen will, müssten sie ihn noch in diesem Sommer verkaufen.  © Timm Schamberger/dpa

Interessant werden könnte es, wenn die Sachsen den besten Bundesliga-Torhüter der vergangenen Saison tatsächlich ziehen lassen sollten. Gulácsi betonte bereits, dass ihn die englische Premier League reize.

Dann könnte eine Personalie wieder aktuell werden. Und die heißt Alexander Nübel. Der Schlussmann, der Ende Juni mit der deutschen U21-Nationalmannschaft Vize-Europameister wurde und unlängst Ralf Fährmann (mittlerweile leihweise zur Norwich City gewechselt) verdrängt hatte, hat nur noch ein Jahr Vertrag bei Schalke 04.

Im Sommer 2020 wäre er ablösefrei zu haben.

Das wollen die Königsblauen natürlich verhindern, basteln an einer Vertragsverlängerung mit dem 22-Jährigen.

Sein Berater Stefan Backs sagte zuletzt in der ARD-Sportschau: "Alex hat einen Vertrag bis 2020, und wenn der Verein sagt, er bleibt, dann bleibt er". Und der Verein in Persona von Sportvorstand Jochen Schneider schloss einen Wechsel in diesem Sommer kategorisch aus.

Sollte sich Nübel letztlich definitiv gegen eine Verlängerung auf Schalke entscheiden, könnte Schneider doch einknicken, um wenigstens noch eine niedrige zweistellige Millionensumme zu generieren. Der Transfer-Sommer bleibt weiter spannend...

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