RB Leipzig: Neuzugang Angelino will es seinem Ex-Trainer zeigen!

Leipzig - Nach schwachen Auftritten muss Leipzig zu den Bayern. Neuzugang Angelino will dort unbedingt gewinnen und es seinem Ex-Trainer zeigen.

Der Spanier sieht seine Zukunft beim RB.
Der Spanier sieht seine Zukunft beim RB.  © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

Diesen einen Wunsch musste Angelino Pep Guardiola dann doch ausschlagen. "Er hat mir gesagt, wir dürfen auf keinen Fall gegen Bayern gewinnen. Das wird natürlich nicht passieren", sagte der Ende Januar von Manchester City ausgeliehene Neuzugang von RB Leipzig.

Das Spitzenspiel der Fußball-Bundesliga zwischen den in Turbulenzen geratenen Leipziger Himmelsstürmern und Abo-Meister Bayern München am Sonntag ist sogar auf der Insel ein Thema.

Denn bei Manchester City beobachten sie schon lange, was sich am Leipziger Cottaweg entwickelt. Und so schickten die Engländer Linksverteidiger Angelino mit höchsten Gnaden zur Leihe inklusive Kaufoption nach Sachsen. "Ich habe mit Pep über Leipzig gesprochen", berichtete Angelino: "Er hat mir zu dem Wechsel geraten und gesagt, es sei der perfekte Platz, um sich zu entwickeln."

Der Jugend und dem Entwicklungsprozess des Kaders schiebt man in Leipzig auch die aktuelle Schwäche zu. "Wir haben zu viele individuelle Fehler. Das hat aber nichts mit der Spielweise oder dem System zu tun. Das ist ein Prozess, den wir akzeptieren müssen. Wir arbeiten daran, unser Leistungsvermögen wieder 90 Minuten auf den Platz zu bekommen", sagte Sportdirektor Markus Krösche.

Nach den konstanten Leistungen der vergangenen Monate gesteht man der Mannschaft sozusagen eine Verschnaufpause zu.

Angelino beim RB Leipzig: "Ich will alles gewinnen!"

Nach den Niederlagen in Frankfurt in Liga und Pokal sowie dem Unentschieden gegen Mönchengladbach sollte diese aber nicht allzu lange andauern. Womöglich gelingt den in die Jägerrolle zurückverdrängten Leipziger schon in München die Wende. Den Druck nahm Krösche schon mal prophylaktisch von den Spielern. "Bayern ist kein Endspiel. Wir wollen nach München fahren, um dort zu gewinnen. Dafür müssen wir über 90 Minuten unsere Art und Weise des Fußballs auf den Platz bringen", sagte der 39-Jährige.

Gute Chancen auf die Startelf darf sich Angelino nach seiner überzeugenden Vorstellung beim Pokal-Aus in Frankfurt machen. Es könnte für ihn persönlich das erste von 14 entscheidenden Spielen werden. Denn der 23-Jährige war in den vergangenen sechseinhalb Jahren bereits bei sieben verschiedenen Vereinen aktiv, RB ist Station Nummer acht. "Natürlich ist es mein Ziel, mal etwas länger zu bleiben. Aber das Wichtigste ist für mich, dass ich spiele", sagte der Spanier.

Groß umstellen muss sich der Linksfuß dafür offenbar nicht. "Pep und Julian Nagelsmann sind sich sehr ähnlich", betonte Angelino. Selbst vom der Spielweise seien Leipzig und City sehr nah beieinander. "Die Qualität hier in Leipzig ist unglaublich. Ich will alles gewinnen."

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