"Deadline Day"-Deal! RB Leipzigs Matheus Cunha geht zur Hertha

Leipzig/Berlin - Tagelang wurde spekuliert, jetzt steht es fest: Matheus Cunha (20) verlässt RB Leipzig und wechselt zum neureichen Ligakonkurrent Hertha BSC in die Hauptstadt, unterschreibt einen langfristigen Vertrag. Die Sachsen erwirtschaften ganz nebenbei ein Transferplus.

Matheus Cunha (20) kam bei RB Leipzig in eineinhalb Jahren nicht über die Reservistenrolle hinaus und wechselt zur Berliner Hertha.
Matheus Cunha (20) kam bei RB Leipzig in eineinhalb Jahren nicht über die Reservistenrolle hinaus und wechselt zur Berliner Hertha.  © Picture Point/Roger Petzsche

Während sich der Brasilianer aktuell mit der U23-Nationalmannschaft für Olympia qualifizieren will (2 Tore in 2 Spielen), war sein Berater alles andere als untätig.

Nur eineinhalb Jahre nach seinem Wechsel vom FC Sion, ist das Kapitel RB für Cunha schon wieder zu Ende.

An Timo Werner, Yussuf Poulsen und Patrik Schick war für den 20-Jährigen kein Vorbeikommen. Meistens reichte es nur zu Kurzeinsätzen.

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Bei den Roten Bullen kam Matheus Cunha in 52 Pflichtspielen zum Einsatz, erzielte neun Tore und bereitete drei weitere vor.

In Berlin soll der Brasilianer zusammen mit Rekordneuzugang Krzysztof Piatek (23) jetzt die Lücke schließen, die Davie Selke (25, zurück zu Werder Bremen) und Salomon Kalou (soll noch abgegeben werden) aufgemacht hatten.

"Matheus ist ein junger Spieler mit enormen Potenzial, der trotzdem schon seine Fähigkeiten eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat", so Er kann im Zentrum und hängend spielen, damit macht er unser Angriffsspiel variabler", kommentierte Hertha-Geschäftsführer Michael Preetz: "Wir wollten uns im Angriff quantitativ und qualitativ breiter aufstellen – das ist uns durch die Transfers von Krzysztof Piatek und nun Matheus Cunha gelungen."

Der Brasilianer freut sich natürlich auch schon auf die bevorstehende Zeit in der Hauptstadt: "Hertha BSC hat sich sehr um mich bemüht und mir ein gutes Gefühl gegeben. Ich möchte hier mit meinen neuen Mitspielern etwas aufbauen und ihnen auf dem Platz helfen."

Ganz nebenbei überweist die Alte Dame kolportierte 18 Millionen Euro in die sächsische Metropole - und damit drei Millionen mehr, als Leipzig selbst im Sommer 2018 gezahlt hatte.

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