Nach seinem Abschied von RB Leipzig: Rangnick denkt über Nationaltrainer-Posten nach

Leipzig - Ex-RB-Leipzig-Trainer Ralf Rangnick (61) erklärte in einem Interview, dass er sich mit dem Job als Coach der deutschen Nationalmannschaft anfreunden könnte.

Ex-RB-Coach Ralf Rangnick kann sich nach eigener Aussage mit dem Posten als Nationaltrainer anfreunden.
Ex-RB-Coach Ralf Rangnick kann sich nach eigener Aussage mit dem Posten als Nationaltrainer anfreunden.  © DPA

"Nationaltrainer zu sein, das gehört zu den Dingen, über die ich in Zukunft nachdenken würde", sagte der 61-Jährige in einem Interview der Wochenzeitung "Die Zeit".

Darüber hinaus forderte der ausgeschiedene Cheftrainer und Sportdirektor der Roten Bullen eine Lizenz für Fußball-Manager. "Profifußball ist ein Geschäft, und die Clubs sind Wirtschaftsunternehmen geworden. Dieses Geschäft sollte grundsätzlich von Leuten gemacht werden, die wissen, wie es funktioniert."

Rangnick moniert neben der mangelnden Qualität auch die fehlende Ausbildung.

"Sie brauchen in diesem Land einen Meisterbrief, um eine Fleischerei zu eröffnen. Aber wenn Sie einen Fußballverein führen wollen, fragt so gut wie niemand nach Ihrer Ausbildung", führte Rangnick weiter aus und kommt zu dem Fazit, dass man "verstärkt darüber nachdenken solle, für Manager eine Art Lizenzpflicht einzuführen".

Der ehemalige Trainer und Sportdirektor wechselte zum 1. Juli ins internationale Fußball-Management von Red Bull und übernahm dort die Stelle als "Head of Sport and Development Soccer".
Der ehemalige Trainer und Sportdirektor wechselte zum 1. Juli ins internationale Fußball-Management von Red Bull und übernahm dort die Stelle als "Head of Sport and Development Soccer".  © DPA

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