Unheimlicher Flug! RB Leipzig reist in Slipknot-Maschine ins Trainingslager

Leipzig/Seefeld (Österreich) - Am gestrigen Sonntag ist RB Leipzig ins knapp einwöchige Trainingslager nach Österreich aufgebrochen. Um die Reisezeit und die Strapazen so gering wie möglich zu halten, charterte der Champions-League-Teilnehmer erneut einen Jet. Wer jedoch normalerweise in der Maschine sitzt, ist echt unheimlich.

Man kennt sich: Kapitän Willi Orban begrüßt die Mitarbeiter des Luxushotels Nidum mit Handschlag.
Man kennt sich: Kapitän Willi Orban begrüßt die Mitarbeiter des Luxushotels Nidum mit Handschlag.  © Picture Point/R. Petzsche

Denn niemand geringeres als die US-amerikanische Nu-Metalband Slipknot wird für Konzerte und während einer Tour in einem dieser Flugzeuge von A nach B geflogen. Aber die Mitglieder der 1995 in Iowa gegründeten maskierten Gruppierung nutzen den Jet auch für private Zwecke, so wie zuletzt Sänger Corey Taylor (45) bei Instagram zeigte.

Der nächste Auftritt von Slipknot findet erst am 26. Juli in Mountain View (Kalifornien) statt. Die Roten Bullen reisen hingegen schon am kommenden Samstag aus dem Trainingslager in Seefeld in Tirol wieder ab. Genug Zeit, die Maschine wieder in die USA zu fliegen. Wenn es nicht sogar mehrere, mit dem "Slipknot"-Logo bedruckte, Flugzeuge gibt.

An den vier vollen Trainingstagen wird beim Team des neuen Trainers Julian Nagelsmann (31) der Fokus auf Umschaltmomente nach eigenem Ballverlust gelegt. Aber auch eine giftige Rückeroberung des Balles und taktische Anweisungen an Spieler, die nicht in Ballnähe sind, werden besprochen. "Wir werden am Freitag gegen Galatasaray sicherlich eine andere Restverteidigung haben, als heute", kündigte der Trainer nach dem 1:4 gegen den FC Zürich am vergangenen Freitag an.

Nagelsmann will Spieler genauer kennenlernen - Ilsanker muss Reise absagen

Die Mannschaft ist am Sonntagnachmittag in Tirol angekommen.
Die Mannschaft ist am Sonntagnachmittag in Tirol angekommen.  © Picture Point/R. Petzsche

Nagelsmann hat im Luxushotel Nivum auch die Gelegenheit, seine neuen Spieler bei gemeinsamen Abenden und in privaten Gesprächen genauer kennenzulernen.

Dennoch gibt es für den Ex-Hoffenheimer auch eine Kehrseite der Medaille: "Zu Hause hat man eigentlich bessere Bedingungen als im Trainingslager", stellte der 31-Jährige fest. Besser ausgestattete Krafträume, mehr Trainingsplätze und genauestens auf die Kicker abgestimmtes Essen geben hierbei für ihn den Ausschlag.

Nicht mit nach Österreich gereist ist übrigens Stefan Ilsanker (30), der laut Verein aufgrund eines Infekts passen muss. Neben dem verletzten aber in Seefeld anwesenden Hannes Wolf (20) sind ansonsten alle Akteure mit an Bord. Auch der nun für den Red-Bull-Konzern tätige Ralf Rangnick saß mit im Flugzeug. Möglicherweise stößt auch noch ein neuer Spieler mit zur Mannschaft hinzu, mit den beiden 21-jährigen Christopher Nkunku und Ademola Lookman haben die Sachsen angeblich zwei an der Angel.

Montag, Dienstag und Donnerstag stehen jeweils zwei Übungseinheiten auf dem Plan, Mittwoch eine. Zum Abschluss steigt am Freitag (18 Uhr) im Innsbrucker Tivoli-Stadion der Test gegen den türkischen Meister Galatasaray Istanbul, ehe es am Samstag wieder nach Leipzig geht.

In dem Charterflugzeug sitzen sonst die Jungs der US-Band Slipknot. Im Bild ist Gitarrist Mick Thomson.
In dem Charterflugzeug sitzen sonst die Jungs der US-Band Slipknot. Im Bild ist Gitarrist Mick Thomson.  © dpa/EPA/Balazs Mohai

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