RB Leipzigs Mintzlaff äußert sich zum Pyro-Vorfall: "Respektloses Verhalten"

Leipzig - Der Pyro-Vorfall während des Bundesliga-Spiels zwischen dem SC Paderborn und RB Leipzig hat erste Folgen. Über die Facebook-Seite des sächsischen Clubs hat sich Geschäftsführer Oliver Mintzlaff (44) zu Wort gemeldet - und Konsequenzen angekündigt.

Ungewohntes Bild: Beim Spiel gegen den SC Paderborn wurde im Leipziger Block Pyro gezündet.
Ungewohntes Bild: Beim Spiel gegen den SC Paderborn wurde im Leipziger Block Pyro gezündet.

"Als ich gestern vor dem Spiel mit meinen Kollegen auf dem Rasen stand und wir zusammen zu unserem Fanblock geschaut haben, waren wir unheimlich erfreut, dort die vielen Familien mit Kindern zu sehen", so Mintzlaff (44).

"Umso erschreckender empfanden wir dann auch das respektlose Verhalten einiger weniger Chaoten."

Beim Bundesliga-Spiel gegen den SC Paderborn (3:2 für RB, TAG24 berichtete) hatten Unbekannte zu Beginn der zweiten Halbzeit im Leipziger Fanblock Pyro-Technik gezündet.

"In diesem Zusammenhang freue ich mich zunächst einmal sehr, dass die überwältigende Mehrheit unserer Fans das Abbrennen von Pyrotechnik im Stadion entschieden ablehnt", erklärte der Geschäftsführer der Roten Bullen nun dazu.

"Wir werden unsere Null-Toleranz-Politik beibehalten und auch gegen die Verursacher vorgehen."

Gleichzeitig forderte Mintzlaff sowohl Fanverband als auch Fanprojekt auf, "ebenso zu handeln und uns und die vielen friedlichen Fans dahingehend zu unterstützen."

Der Selbstreinigungsprozess habe bei RB bisher immer wieder zu positiven Ergebnissen geführt. Der Geschäftsführer mahnte jedoch auch: "Sollte das nicht auf diesem Weg funktionieren, müssen und werden wir bei einem weiteren Vorfall konsequent gegen einzelne Fangruppen vorgehen."

Nun hat sich RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff zu dem Vorfall geäußert.
Nun hat sich RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff zu dem Vorfall geäußert.  © Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

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