RB Leipzigs Emil Forsberg trainiert abgeschottet im Zelt

Seefeld - Emil Forsberg hat das erste Mannschaftstraining von RB Leipzig im Vorbereitungscamp im österreichischen Seefeld auslassen müssen. Der 27 Jahre alte schwedische Spielmacher absolvierte am Montag nur ein individuelles Programm. Forsberg klagt über Beschwerden am Fuß, wie der Fußball-Bundesligist mitteilte.

Neben Emil Forsberg (l.) und Hannes Wolf trainierte auch Tyler Adams individuell.
Neben Emil Forsberg (l.) und Hannes Wolf trainierte auch Tyler Adams individuell.  © twitter/DieRotenBullen

Der offensive Mittelfeldspieler hatte bereits am Samstag bei der letzten Einheit vor der Abreise tags darauf nur individuell trainiert. Beim 1:4 im Testspiel am Freitagabend gegen den FC Zürich in Leipzig hatte er per Elfmeter kurz vor Schluss den Ehrentreffer erzielt.

Ebenso wie Forsberg konnten im Trainingslager auch Tyler Adams und Hannes Wolf nicht richtig mitmachen. Adams laboriert nach wie vor an Adduktorenproblemen, Neuzugang Wolf befindet sich nach einem Knöchelbruch in der Reha. In einem Zelt machten sie zusammen mit Forsberg ihre Übungen.

Die Leipziger sind mit ihrem neuen Trainer Julian Nagelsmann noch bis kommenden Samstag in Seefeld. Am Freitag absolvieren sie in Innsbruck ein Testspiel gegen den türkischen Traditionsclub Galatasaray Istanbul.

Marcel Sabitzer will erfahrene Neuzugänge im Team

Offensivspieler Marcel Sabitzer setzt sich dafür ein, dass ein oder zwei erfahrene Routiniers nach Leipzig wechseln.
Offensivspieler Marcel Sabitzer setzt sich dafür ein, dass ein oder zwei erfahrene Routiniers nach Leipzig wechseln.  © Picture Point/R. Petzsche

Offensivspieler Marcel Sabitzer hat sich für die Verpflichtung von ein, zwei erfahreneren Profis bei RB Leipzig ausgesprochen. "Bei den Bayern oder beim BVB spielen auch ein paar routinierte Spieler. Da wo die sind, wollen wir ja hin", sagte der 25-Jährige in einem Interview des "Sportbuzzers".

Im Kader von Champions-League-Teilnehmer Leipzig steckt nach Meinung des österreichischen Fußball-Nationalspielers jede Menge Talent, Tempo und Mentalität. In engen Spielen brauche es aber "einen Tick Erfahrung", meinte er und formulierte die Ziele des sächsischen Bundesligisten für die anstehende Saison: "Wir haben viel vor, wollen die Gruppenphase in der Champions League überstehen und in der Liga wieder unter die ersten vier."

RB Leipzig, Tabellendritter in der vergangenen Saison hinter dem FC Bayern und Borussia Dortmund, werde perspektivisch guten Fußball spielen und erfolgreich sein, prophezeite Sabitzer. "Die Frage ist, wie schnell das geht." Unter dem neuen Trainer Julian Nagelsmann wollen die Leipziger im Offensivspiel noch mehr Kreativität neben ihrem einstudierten schnellen Umschaltspiel entwickeln.

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